Pommeswelt.de – im Einsatz für das schnelle Essen
Alles über Pommes & Co. Hier findest du Antworten auf Fragen, die Du Dir noch gar nicht gestellt hast.
Wie werden eigentlich Fritten gemacht? Woher kommen Pommes?
Ganz zu Beginn der Pommeswelt – im Jahr 2002 oder 2003, ich weiß es nicht mehr genau – war ich viel unterwegs in Sachen Fritten. Unter anderem besuchte ich auch das Unternehmen Agrarfrost in Wildeshausen im Norden unseres Landes. Ich machte dort eine Betriebsführung mit und war echt überrascht wie groß so eine Pommesfabrik ist und wie das dort alles funktioniert. Damals – es ist wie gesagt nun schon viele Jahre her, spendierte agrarfrost mir diese Herstellungsseite, auf der fast kindlich anschaulich gezeigt wird, wie die Pommes vom Feld in die Tiefkühltruhe kommen. Aus alter Verbundenheit und weil mir diese Seite immer so gut gefiel, hab ich sie nun mit ins neue Pommeswelt-Blog-Magazin übernommen. Also einfach 1:1 von der ursprünglichen Pommeswelt kopiert und hier eingefügt. Ich find diese zappelnden Bildchen, laufenden Produktionsbänder und fahrenden LKWs einfach zu schön.

©Agrarfrost
|
Pommes vom laufenden Band
|
 |
:: Vom Feld in die Fabrik :: |
|
Bei Agrarfrost kommt alles aus einer Hand!
Im Rahmen eines einzigartigen, integrierten Kartoffelanbaus kommt bei Agrarfrost von der Züchtung der Saatkartoffeln über die Vermehrung, Pflanzung, Wachstum, Ernte und Lagerung der Kartoffeln bis hin zur Herstellung der Markenprodukte alles geschlossen aus einer Hand. Schädigende Einflüsse von außen können so vermieden werden.
Pflanzgutvermehrung an der Küste

Agrarfrost unterhält zur Pflanzgutvermehrung eigene Vermehrungs- bzw. Erhaltungszuchtstationen an der seewindreichen Nord- und Ostseeküste. Die Pflanzgutvermehrung reicht bis zur Stufe Z (Z = Zertifizierung). Ist die Stufe Z erreicht, erhalten die eigenen Vertragsanbauer die zertifizierten Pflanzkartoffeln zum Einbringen in die Erde, die ausschließlich von Agrarfrost kommen.
Kartoffelpflanzung auf besten Äckern
Ca. 400 Vertragslandwirte bauen auf über 7.000 ha der besten Ackerflächen Deutschlands Kartoffeln für Agrarfrost an. Die Überwachung, Kontrolle und Beratung der Anbauer erfolgt durch eigene Anbauberater und Agraringenieure.
Kartoffelernte mit Gutachten
Geerntet wird von Mitte Juli bis Mitte Oktober. Gleich nach der Ernte wird der Gesamteindruck der Rohware begutachtet: Steine, Erdanteile, grüne oder beschädigte Kartoffeln sowie Übergrößen werden erfasst sowie der Stärke- und Nitratgehalt ermittelt. Fällt das Gutachten positiv aus, wird die Ware zu Vorratsbunkern bzw. zur Kartoffelwäsche weitergeleitet.
Anlieferung frisch vom Feld
Die frisch geernteten Kartoffeln gelangen umgehend in die Produktionswerke in Aldrup und Oschersleben sowie in hochmoderne, vollklimatisierte Lagerhallen. So steht jederzeit genügend Rohware für die Herstellung zur Verfügung.
|
|
 |
:: Waschen und Schälen :: |
|
In der Kartoffelsortierung werden die Kartoffeln nach Größen getrennt. Große Knollen eignen sich besonders gut für die Produktion von Pommes frites. Nach der Reinigung der Rohware in einer Waschtrommel kommen die Kartoffeln zum Dampfschäler. In einem großen Behälter wird unter Dampfdruck die Kartoffelschale zum Platzen gebracht und die Schale mit Bürstenwalzen von der Kartoffel getrennt. Dann wird die Ware wieder gewaschen und kommt in einen Wasserbunker.
|
|
:: Blanchieren und Frittieren :: |
Nun werden die Kartoffelstäbchen blanchiert und heißluft-getrocknet. Jetzt erfolgt das Vorfritieren: In einer Backstraße werden die blanchierten und getrockneten Stäbchen bei 160 Grad C – 175 Grad C mit reinstem Pflanzenöl vorfritiert. Danach werden die Pommes frites bei ca. – 35 Grad C schockgefrostet, abgewogen, verpackt und ins Kühlhaus transportiert.
|
|
Weitersagen!
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.