Pommeswelt.de – im Einsatz für das schnelle Essen

Januar 11, 2009 by Fritti  

Alles über Pommes & Co. Hier findest du Antworten auf Fragen, die Du Dir noch gar nicht gestellt hast. :-)

Wie werden eigentlich Fritten gemacht? Woher kommen Pommes?

Ganz zu Beginn der Pommeswelt – im Jahr 2002 oder 2003, ich weiß es nicht mehr genau – war ich viel unterwegs in Sachen Fritten. Unter anderem besuchte ich auch das Unternehmen Agrarfrost in Wildeshausen im Norden unseres Landes. Ich machte dort eine Betriebsführung mit und war echt überrascht wie groß so eine Pommesfabrik ist und wie das dort alles funktioniert. Damals – es ist wie gesagt nun schon viele Jahre her, spendierte agrarfrost mir diese Herstellungsseite, auf der fast kindlich anschaulich gezeigt wird, wie die Pommes vom Feld in die Tiefkühltruhe kommen. Aus alter Verbundenheit und weil mir diese Seite immer so gut gefiel, hab ich sie nun mit ins neue Pommeswelt-Blog-Magazin übernommen. Also einfach 1:1 von der ursprünglichen Pommeswelt kopiert und hier eingefügt. Ich find diese zappelnden Bildchen, laufenden Produktionsbänder und fahrenden LKWs einfach zu schön.

©Agrarfrost

©Agrarfrost

Pommes vom laufenden Band

Um sich über die professionelle Herstellung von Pommes frites zu informieren,

ist die Pommeswelt-Chefin eigens nach Aldrup bei Oldenburg gereist. Hier besuchte sie die Firma Agrarfrost. An Ort und Stelle konnte sie sich über die beeindruckende Fritten-Produktion informieren:
Agrarfrost Logo
:: Vom Feld in die Fabrik ::

Bei Agrarfrost kommt alles aus einer Hand!

Im Rahmen eines einzigartigen, integrierten Kartoffelanbaus kommt bei Agrarfrost von der Züchtung der Saatkartoffeln über die Vermehrung, Pflanzung, Wachstum, Ernte und Lagerung der Kartoffeln bis hin zur Herstellung der Markenprodukte alles geschlossen aus einer Hand. Schädigende Einflüsse von außen können so vermieden werden.

Pflanzgutvermehrung an der Küste

Pflanzgutvermehrung Agrarfrost Garantie

Agrarfrost unterhält zur Pflanzgutvermehrung eigene Vermehrungs- bzw. Erhaltungszuchtstationen an der seewindreichen Nord- und Ostseeküste. Die Pflanzgutvermehrung reicht bis zur Stufe Z (Z = Zertifizierung). Ist die Stufe Z erreicht, erhalten die eigenen Vertragsanbauer die zertifizierten Pflanzkartoffeln zum Einbringen in die Erde, die ausschließlich von Agrarfrost kommen.

Kartoffelpflanzung auf besten Äckern

Kartoffelpflanzung Ca. 400 Vertragslandwirte bauen auf über 7.000 ha der besten Ackerflächen Deutschlands Kartoffeln für Agrarfrost an. Die Überwachung, Kontrolle und Beratung der Anbauer erfolgt durch eigene Anbauberater und Agraringenieure.

Kartoffelernte mit Gutachten

Kartoffelernte Geerntet wird von Mitte Juli bis Mitte Oktober. Gleich nach der Ernte wird der Gesamteindruck der Rohware begutachtet: Steine, Erdanteile, grüne oder beschädigte Kartoffeln sowie Übergrößen werden erfasst sowie der Stärke- und Nitratgehalt ermittelt. Fällt das Gutachten positiv aus, wird die Ware zu Vorratsbunkern bzw. zur Kartoffelwäsche weitergeleitet.

Anlieferung frisch vom Feld

Anlieferung Die frisch geernteten Kartoffeln gelangen umgehend in die Produktionswerke in Aldrup und Oschersleben sowie in hochmoderne, vollklimatisierte Lagerhallen. So steht jederzeit genügend Rohware für die Herstellung zur Verfügung.

:: Waschen und Schälen ::

In der Kartoffelsortierung werden die Kartoffeln nach Größen getrennt. Große Knollen eignen sich besonders gut für die Produktion von Pommes frites. Nach der Reinigung der Rohware in einer Waschtrommel kommen die Kartoffeln zum Dampfschäler. In einem großen Behälter wird unter Dampfdruck die Kartoffelschale zum Platzen gebracht und die Schale mit Bürstenwalzen von der Kartoffel getrennt. Dann wird die Ware wieder gewaschen und kommt in einen Wasserbunker.

:: Schneiden ::
Schneiden

Das Schneiden der Kartoffeln in die typische Stäbchenform erfolgt im sog. Wasserschneidesystem: Mittels Wasser werden die gewaschenen Knollen mit ca. 80 km/h in Rohrsysteme in Längsrichtung gebracht und durch Metallgitter geschossen. Kurz- und Randstücke werden abgesiebt. Wegen der zahlreichen Varianten der Agrarfrost-Pommes frites werden verschieden große Metallgitter benutzt. Elektronische Überwachungsanlagen erkennen darüber hinaus die “schwarzen Stellen” – sie werden mit Druckluft herausgeschossen.

:: Blanchieren und Frittieren ::

Blanchieren und Frittieren

Nun werden die Kartoffelstäbchen blanchiert und heißluft-getrocknet. Jetzt erfolgt das Vorfritieren: In einer Backstraße werden die blanchierten und getrockneten Stäbchen bei 160 Grad C – 175 Grad C mit reinstem Pflanzenöl vorfritiert. Danach werden die Pommes frites bei ca. – 35 Grad C schockgefrostet, abgewogen, verpackt und ins Kühlhaus transportiert.

:: Von der Fabrik in den Supermarkt ::

Geschlossene Transport-Kühlkette

Von der Fabrik in den SupermarktVon der Fabrik in den Supermarkt Mit dem firmeneigenen Fuhrpark gelangen die tiefgekühlten Kartoffel-
produkte in den Handel. Die hochmodernen Kühllastzüge sorgen für eine strikte Einhaltung der Kühlkette von den Werks-Kühlhäusern bis hin in die Läger der Abnehmer. Die ganze Vielfalt findet man dann in den Tiefkühltruhen im Supermarkt. Pommes frites in allen Variationen, “KRIXX”, “Country Steak Frites” und vieles mehr. Allen gleich ist die hochwertige Qualität und der exzellente Geschmack.

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