In der Pommeshochburg
Der Westen Deutschlands – dazu gehört auch und vor allem das Ruhrgebiet. Und Pommes gehören zum Ruhrgebiet wie das Oktoberfest nach Bayern. Von alters her stehen hier die Pommesbuden überall da, wo man sie braucht: am Fabriktor, am Fußballstadion oder an Schulen. Überhaupt an jeder Ecke, geöffnet zu jeder Tageszeit.
So verwundert es nicht, dass es während einer Landesgartenschau in Oberhausen in einem Mustergarten auch eine Komposition aus weißen Clematis in einem Kartoffelacker, umrandet von Bierkästen gab. Der viel sagende Titel: “Pommes Rot-Weiß”.
RAS-Pommes in Herringen bei Hamm…
soll es eine Pommesbude geben, die so genannte RAS-Pommes verkauft. Das sind Pommes, die aus einem Pulver angerührt werden. Peter Schlenker hat die Wegbeschreibung gleich mitgeliefert: “Den Straßennamen weiß ich nicht, jedoch liegt die Pommes-Bude südlich der Bundesstraße, die von der A1-Abfahrt nach Hamm führt – und hier in der Ortsmitte am Friedhof. Von draußen sichtbar ist ein Hinweis auf die “RAS”-Pommes vorhanden.” Und er fügt hinzu: “Man muss sie einfach probieren – schmecken echt super!”
Für die, die es selbst probieren wollen, hat er noch einen Tipp parat:
“In der METRO soll es ein Pulver zur Herstellung von “POMMES DAUPHIN” geben. Ich glaube von Pfanni. Dieses Pulver laut Anleitung (jedoch ohne Margarine oder Butter) herstellen. Dann den Teig in eine Gebäckpresse geben – ideal wäre, wenn man eine “Form” eines Quadrates zum Herstellen der Pommes hätte, damit diese auch so aussehen wie Pommes. Die langen Streifen auf Pommeslänge einkürzen und in die Friteuse geben – nach kurzer Zeit sind die “Pommes” fertig – auch sie schmecken recht lecker!”


Der Duisburger Journalist und Pommesfan Thomas Meiser hat einem der ältesten Imbisse im Revier ein Denkmal geschrieben:
“Ganz unten im Duisburger Norden finden sich die wohl ältesten Imbißbuden im Revier. Schon zu Nachkriegszeiten bemühte sich die Familie Tauber, Besitzer der winzigen Junkfood-Kette ‘Peter Pomm’, um die Patentierung ihrer ‘Puztetten’.
Mehr über Pommes Promi Peter Pomm.
Und selbstverständlich braucht die Frittenhochburg Deutschlands auch einen Führer, den “Frittenführer Ruhrpott”. Henning Printz und Ralf Stutzki, im Revier längst bekannte Pommes-Tester, haben 50 Ruhrpott-Pommesbuden getestet. Gespickt mit Prominentenaussagen wird aus dieser Vorstellung der Geheimtipps ein kulinarischer Führer für Pommes-Liebhaber.
Wer es ein wenig edler mag: “Revier fuer Geniesser. Die 100 besten Restaurants – die schoensten Rezepte”. Klaus Dahlbeck stellt in diesem Buch seine 100 Lieblingsrestaurants, -cafés und -bars im Ruhrgebiet vor.
Das erste Currywurst-Restaurant Deutschlands - interessant und edel – gibt’s in Düsseldorf.
Martina Schulze schärmt vom Highlight in Hagen/Westfalen: Pommes-Pita! Ein Pitabrot (das man normalerweise mit Gyros isst), ausgestrichen mit Tsaziki, gefüllt mit Pommes rot-weiß!
Daniel Kruse schwärmt begeistert von den holländischen Pommes bei “Po-ta-to” in der Ehrenstraße in Köln.
In der Bochumer Straße 96 in Wattenscheid ist es ein waschechter Dreisterne-Koch, der hier in einem Imbiss namens Profi Grill Pommes frites und Currywürste an Gourmets verkauft.
Und Biggis Futterkrippe in Recklinghausen gilt als besonders familienfreundlich:













Die beste Pommes-Bude die auch die RAS-Pommes anbietet ist “Wittnik’s Schnellrestaurant” auf der Kamener-Strasse 56 in Hamm. Dieses Schnellrestaurant gibt es seit über 30 Jahren. Und die RAS – Pommes sollte jeder mal ausprobiert haben.