Diät: Die 50 besten Tipps zum Abnehmen
Januar 19, 2010 by Fritti
Medizinjournalist und Diätexperte Sven-David Müller vom Gesundheitsportal www.imedo.de hat zahlreiche Tipps zum Abnehmen zusammengestellt. Immer wieder zu Beginn eines neuen Jahres haben viele Menschen das Gefühl, sich über die Weihnachtsfeiertage dick und rund gegessen und viel zu wenig bewegt zu haben. Deshalb lautet für viele der wichtigste gute Vorsatz für 2010: die überflüssigen Pfunde müssen runter. Schließlich steht der Frühling vor der Tür und spätestens im Mai soll die Strandfigur erreicht sein. Vor diesem Hintergrund haben die Diäten Hochkonjunktur.
Die Versprechen vieler Diäten klingen verlockend: „10 Kilo in 14 Tagen“ oder „Essen Sie, so viel Sie wollen und nehmen trotzdem ab“. Doch oft folgt der anfänglichen Euphorie schnell die Ernüchterung, weiß Medizinjournalist Sven-David Müller. Ernährungsprogramme bestehend aus Gerichten, die nicht oder immer gleich schmecken, lassen den Appetit auf den „alten Speiseplan“ wachsen und der Rückfall ist vorprogrammiert. Und oft zusätzlich der sogenannte Jojo-Effekt, nach dem das Gewicht nach einer vorübergehenden Reduktion sehr schnell wieder ansteigt – oft sogar auf ein noch höheres Niveau als vor der Diät. Der Jojo-Effekt droht insbesondere beim Fasten und anderen eiweißfreien oder eiweißarmen Crashdiäten, informiert Müller.
Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung
Für eine erfolgreiche und dauerhafte Gewichtsreduktion ist vor allem ein ausgewogener Ernährungsplan notwendig. Dazu gehört neben dem bewussten Verzicht auf allzu fetthaltiges Essen die ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen, die besonders in Gemüse und Frischobst, Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten vorkommen. Ballaststoffe machen satt, aber nicht dick. Darüber hinaus enthalten ballaststoffreiche Lebensmittel viele für den menschlichen Körper wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Diäten führen häufig zu einer einseitigen Ernährung, die sogar die Gesundheit gefährden kann. Denn es kann zu Mangelerscheinungen führen. Wunder kann eine ausgewogene Ernährung nicht vollbringen, aber eine konsequente Umstellung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten kann auf Dauer zu einer Gewichtsabnahme und einem besseren Körpergefühl führen, verspricht Müller.
Bewegung regt Fettverbrennung an
Ein großes Manko bei vielen Übergewichtigen ist die mangelnde Bewegung. Wer dem Körper mehr Energie zuführt als dieser verbraucht, muss sich nicht wundern, wenn der Organismus überschüssige Kalorien als Fettgewebe speichert. Diese Fettreserven baut der Körper erst ab, wenn der Energiebedarf des Körpers höher ist als die zugeführte Energie. Nun muss nicht jeder, der ein paar Kilo zu viel auf den Hüften hat, gleich zum Marathonläufer werden. Schon 30 Minuten täglich zügiges Gehen an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung und kurbelt den Stoffwechsel an. Noch besser ist es, zwei- bis dreimal in der Woche Sport zu treiben. Laufen im Park oder auf dem Laufband, Rad fahren oder Hanteltraining mit niedrigen Gewichten und hohen Wiederholungszahlen sind gute Ausdauersportarten. In Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung purzeln dann allmählich die Pfunde und der Motivierte gelangt auf gesundem Wege zu seinem Idealgewicht. Allerdings baut der Körper bei Ausdauersportarten neben Fett auch Muskeln ab. Daher ist neben dem Konditionstraining auch ein regelmäßiges Krafttraining bei ausreichender Proteinzufuhr notwendig. Dann baut der Körper Fett ab, ohne Muskelmasse zu verlieren.
Die Einwohner in Deutschland leiden zunehmend unter Übergewicht. Sven-David Müller hat die 50 besten Tipps für ein schlankes Leben zusammengestellt. Wer diese Tipps dauerhaft umsetzt, nimmt „automatisch“ ab!
- Täglich zwei bis drei Liter kalorienfreie und kohlensäurereiche kalte Flüssigkeit wie kalziumreiches Mineralwasser, Light Colagetränke, schwarzer Tee oder Kaffee trinken
- Butter und Margarine durch Halbfettprodukte austauschen
- fettarme Käsesorten wie Harzer-Käse (der fettärmste Käse überhaupt), Hüttenkäse, Magerquark oder fettarmen Kochkäse und Limburger essen
- Fettarme Wurstsorten wie Corned Beef, rohen und gekochten Schinken, Aspikwurst, Geflügelwurst, Kalter Braten oder Sülze essen
- Täglich ein bis zwei Gläser zuckerfreie probiotische Getränke (fettarmer Kefir, Brottrunk oder Sauerkrautsaft) trinken
- Pellkartoffeln, Vollkornnudeln oder Vollkornreis anstatt Pommes, Kroketten, Eierteigwaren oder weißem Reis essen
- grobes Vollkornbrot, Knäckebrot (Ballaststoffwunder) anstatt Grau- oder Mischbrot essen
- Süßstoff anstatt Zucker in Getränken und Co. verwenden
- Morgens ein Ei essen – das macht satt
- Tomatenmark, Konfitüre, Senf, Meerrettich verwenden anstatt Aufstrichfett
- Täglich zwischen 1200 und 1600 Kilokalorien zuführen
- Reichlich Alltagsbewegung
- jeden zweiten Tag 30 bis 45 Minuten Ausdauer- und Kraftsport betreiben – alle 15 Minuten 5 Minuten Trinkpause (magnesiumreiches Mineralwasser)
- keine Diät, sondern eine lebenslange Ernährungsumstellung durchführen
- Pommes mit Heißluft und nicht in heißem Fett zubereiten – oder Backofen-Pommes
- Täglich autogenes Training machen – beugt Stress vor und hilft beim Abnehmen
- Täglich natürliche Vitamin-Mineralstoff-Konzentrate wie Tomatenmark, Sanddorn- oder Hagebuttenextrakt sowie Bierhefe zuführen
- Vor jeder Mahlzeit ein Glas kalorienfreie Flüssigkeit mit einem Ballaststoffkonzentrat wie Pektin, Guar oder Haferkleie trinken
- Schlankheitsmittel meiden
- Lightprodukte nicht in größeren Portionen als bisher essen – dann helfen Lightprodukte beim Abnehmen
- Zimmertemperatur absenken auf höchstens 19 Grad Celsius – erhöht den Energiebedarf
- Mindestens 1,5 Gramm Eiweiß (Protein) pro Körperkilogramm, um dem Jojo-Effekt vorzubeugen, die Sättigung zu fördern und den Kalorienbedarf zu steigern
- Espresso nach dem Mittagessen trinken – erhöht den Energiebedarf
- Ein Ernährungstagebuch täglich führen
- Eine Kalorientabelle kaufen
- Ein Gewichtstagebuch führen
- Fettarme Milchprodukte mit höchstens 0,3 Prozent Fett (Magerjoghurt oder Magermilch) verwenden
- zweimal wöchentlich Seefisch essen
- Kochen, Dünsten, Backen, Grillen oder Toasten anstatt Frittieren oder Braten in viel Fett
- Öl mit dem Teelöffel abmessen – 1 Teelöffel Fett reicht zum Anbraten
- Online über eine gesunde Ernährungsumstellung informieren – beispielsweise bei in neuem Fenster öffnenwww.imedo.de
- Salzstangen anstatt Chips essen
- Dickmilch anstatt saure Sahne oder Creme fraiche verwenden
- Für Eintöpfe, Soßen und Suppen magerer Schinken anstatt Speck verwenden
- Mit Tomatenmark oder Zwiebel Suppen und Soßen andicken anstatt Soßenbinder oder Mehlschwitze zu verwenden
- Magerquark mit sprudelndem Mineralwasser aufschlagen anstatt Sahnequark zu essen
- Rindergehacktes anstatt Schweinegehacktes verwenden
- Kleine Teller statt große Teller verwenden
- Frisches Gemüse anstatt Tiefkühlgemüse (oft mit Kräuterbutter o.ä. Angereichert) verwenden
- Vollkorn- oder Schrotbrötchen anstatt weiße Semmeln/Brötchen oder Baguette essen
- Milchhörnchen anstatt Croissants essen
- Puffer im Waffeleisen oder Kontaktgrill anstatt in der Pfanne zubereiten
- Hackfleischteige, Geschnetzeltes oder Ragout mit einer Extraportion Gemüse anreichern
- Salatsoßen mit Kondensmilch (4 % Fett) anstatt Sahne zubereiten
- Russisch Brot, Printen oder Lebkuchen anstatt Marzipan, Nougat und Butterkeks essen
- Einmal wöchentlich morgens nackt nach dem Toilettengang wiegen
- Sorbet statt Milchspeiseeis essen
- Vor dem Mittag- und Abendessen zur Sättigung Rohkost/Rohkostsalat mit Joghurtdressing essen
- Tomatensaft zum Frühstück trinken – das macht satt
- Geflügelwürstchen und Gemüsefrikadellen anstatt Schweinewürstchen und normale Frikadellen essen
Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen finden Sie unter www.imedo.de. Tauschen Sie sich beispielsweise mit anderen Mitgliedern in der Gruppe „Abnehmen“ innerhalb der imedo-Community aus.
Quelle: Pressemeldung, newsmax.de












Hallo,
mir sind die Tipps auch zugeschickt worden, und ich hab sie mal unter die Lupe genommen: Wirklich ungeprüft übernehmen sollte man nicht alles!
http://fressnet.de/blog/?p=2613
Wow!So viele Tipps? So viele auf einmal habe ich noch nie gesehen…