Der Fritten-Humboldt
Es ist schon eine ganze Weile her, dass Ludger Freese über seinen Gewinn von Eintrittskarten zur Lesung von Jon Flemming Olsen gebloggt hat. Aber er war dort und hat live miterlebt, wie “Imbisswirt Ingo” aus seinem neuen Buch, dem Fritten-Humboldt gelesen hat. Und es ist auch schon eine ganze Weile her, dass sich Jon Flemming Olsen in der Pommeswelt nach Imbiss-Empfehlungen erkundigte. Zum Dank liegt jetzt ein Fritten-Humboldt hier bei mir auf dem Schreibtisch und ich habe die Ehre, das Buch hier in der Pommeswelt vorzustellen.
Bevor ich dazu irgendetwas sage, möchte ich euch erst einmal vorschlagen, euch das Video zum Buch auf amazon.de anzusehen. Ich empfehle so etwas nicht oft, aber dieses Video finde ich wirklich gut gemacht. Und es erklärt das Buch, seine Inhalte und den tieferen Sinn sehr viel besser, als ich es tun könnte. Oder lest hier dieses Interview mit dem Autor, auch empfehlenswert. So wie dieser Artikel in der Zeit. Ein Zitat daraus, in dem eine ganze Menge steckt: “Der gelegentliche Heißhunger auf eine schnelle Wurst eint fast alle Schichten. Das ist dieses archaische Moment: Eine ganze Nachbarschaft versammelt sich ums Feuer, auf dem große Mengen Fleisch braten. [...] Die Menschen sind ehrlicher als anderswo.”
Erschienen im Goldmann Verlag ist ‘Der Fritten Humboldt” bei Randomhouse aktuell ‘Buch des Monats” und alles, was es dazu zu sagen gibt, kann man dort nachlesen. Es gibt Interviews, Videos, Rezensionen – und vieles mehr. Übrigens habe ich in diesem Video gelernt, was ich noch nicht wusste: Jon Flemming Olsen heißt mit Vornamen Jon Flemming und mit Nachnamen Olsen. Flemming ist ein Vorname. Kannte ich noch nicht.
Im Klappentext des Buches wird es „Eine Liebeserklärung an die deutsche Imbisskultur“ genannt und ich finde wirklich, das ist es auch. Jon Flemming Olsen – bekannt auch durch die WDR-Kultserie Dittsche - ist durch Deutschland gereist und hat in jedem Bundesland einen Tag in einer Imbissbude verbracht. So ist „Meine Reise ins Herz der Imbissbude“ – so der Untertitel – entstanden. Geschichten um 16 Imbissbuden, Geschichten über und von den Menschen, die dort arbeiten und essen. Mein Gesamturteil: Toll! Wer eine umfangreichere Rezension lesen möchte, klicke hier. Ich hab dem nichts hinzufügen.
Das Buch hat 288 Seiten, liest sich weg wie nix, ist wirklich richtig nett geschrieben und Pflichtlektüre für alle, die Curry- und sonstige Würste und Fritten und Co. lieben. Und auf seine Art ist es auch eine Hommage an unser Land. Es steckt so viel an Kultur und Heimat zwischen den Zeilen. Das Buch kostet 14,95 € und gibt’s vermutlich überall, wo es Bücher gibt. Oder direkt hier bei amazon.












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