Subway setzt auf Bundesliga-Fans in der Nordkurve

August 26, 2010 by Fritti  
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Subway im Nürnberger Stadion In Nürnberg startet Deutschlands erstes Subway-Restaurant in einem Fußballstadion in die neue Saison. Pro Spiel rund 300 frisch belegte Sandwiches. Erstes Heimspiel am 28. August gegen den SC Freiburg. Wenn der Anpfiff zur 1. Fußball Bundesliga am Samstag startet, geht auch für Tuncay Türüc die Saison wieder los. Der Nürnberger Unternehmer betreibt Deutschlands erstes Subway-Restaurant in einem Fußballstadion. An der Nordkurve des easyCredit-Stadions gelegen, serviert er den Fans zu jedem Heimspiel des 1. FC Nürnberg frisch belegte Sandwiches. Und das kommt an: „An Spitzentagen gehen in 90 Minuten schon mal 500 Sandwiches über die Theke. Jedes wird frisch vor den Augen des Gastes zubereitet, dafür sind durchschnittlich rund 13 Mitarbeiter im Einsatz“, so Tuncay Türüc. „Ich rechne so mit einem Zusatzgeschäft von allein über 6.000 Sandwiches, die ich neben meinen beiden bestehenden Restaurants in Nürnberg verkaufe.“

Untergebracht ist das Subway-Restaurant in zwei von insgesamt 36 Kiosken im Stadion. Auf insgesamt 50 Quadratmetern befindet sich jeweils eine voll ausgestattete Theke der Sandwiches. „Nur das Brot backen wir kurz vor Spielbeginn in einem klassischen Subway-Restaurant, das unweit zum Stadion gelegen ist“, erklärt Türüc.

Bereits mit Start der Rückrunde hatte Tuncay Türüc sein Stadion-Restaurant eröffnet. Neben den Fußball-Fans haben so beispielsweise auch die Besucher des Pink-Konzerts im Sommer und der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) vom Angebot profitiert. Als Subway-Partner ist Tuncay Türüc bereits seit 2008 am Markt aktiv. Sein erstes Restaurant eröffnete er in einem der größten Zweiradfachmärkte Deutschlands. Einen zweiten Standort betreibt der 35-Jährige seit Anfang Mai in einer Nürnberger Shell-Tankstelle.

Quelle: Pressemeldung, pregas.de

Offene Schnittstelle für Restaurant- und Mittagsmenü-Suchmaschine menümix

August 26, 2010 by Fritti  
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Logo MenumixDie Restaurant- und Mittagsmenü-Suchmaschine menümix (www.menuemix.de) wird seit dem Start im Januar 2010 bereits von mehr als 750 Gastronomen genutzt. Ziel war von Anfang an, den Nutzern eine Zeit- und Kostenersparnis u. a. dadurch zu bieten, dass aktuelle Angebote nur einmal erfasst werden müssen um dann automatisch auf mehreren „Kanälen“ (Web-Portal, Mobiltelefon, eigene Website etc.) publiziert zu werden.

Die Einbindung in die eigene Restaurant-Website ist bereits seit einigen Monaten möglich. Einen Schritt weiter geht die jetzt verfügbare Anwendungsschnittstelle menümix-API („Application Programming Interface“): Diese macht es möglich, dass die bei menümix hinterlegten Daten – Informationen zu Restaurants inkl. deren Tages- und Wochenangeboten – von externen Internet-Angeboten und Apps sowohl abgerufen als auch aktualisiert werden können. Zum Einsatz kommen hierbei bewährte Standardtechnologien wie HTTP-Anfragen und einfache XML-Strukturen für den Datenaustausch.

Kostenfreie Inhalte für Städte- und Regional-Portale

Neben klassischen Restaurant-Websites können bspw. auch Städte- und Regionalportale von den Funktionen der menümix-API profitieren. Ein mögliches Szenario ist die Bereitstellung von individuell gestalteten Listen mit aktuellen Tagesangeboten für eine bestimmte Stadt oder Region. Die hierfür benötigte Geokodierung bzw. Umkreisberechnung bringt die Schnittstelle bereits mit. Einzige Voraussetzung für die Nutzung ist die Anforderung eines „öffentlichen APISchlüssels“ über die offizielle menümix-API-Website dev.menuemix.de. Hier sind auch alle technischen Details zu finden.

API-Kits vereinfachen die Entwicklung

Erste Module und Plugins, die auf die menümix-API zurückgreifen, sind in der Entwicklung und werden kurzfristig verfügbar sein (z. B. eine Erweiterung für das verbreitete Content Management System TYPO3). So genannte „API-Kits“ vereinfachen hierbei die Programmierung. Die erste Version für die Programmiersprache PHP kann bereits von der o. g. API-Website heruntergeladen werden.

Über menümix

menümix ist eine im Januar 2010 gestartete Restaurant-Suchmaschine mit dem Schwerpunkt „aktuelle Mittagstisch-Angebote“ für PCs und mobile Endgeräte. Verantwortlich für die Umsetzung und den Betrieb ist das Team der inveris OHG, einem Internet-Dienstleistungsunternehmen mit Sitz im Industriepark Region Trier (bei Föhren, Rheinland-Pfalz). Für Gastronomen ist menümix sowohl ein Internet-Marketing-Baustein als auch ein Werkzeug für die automatisierte Verteilung von Mittagstisch-Wochenkarten. Restaurantbesucher können die Angebote Ihrer Lieblingsrestaurants kostenlos abonnieren oder via Facebook und Twitter weiterempfehlen.

Quelle: Pressemeldung, pregas.de

Von Currywurst bis Matjes: Lieferservice bloomsburys

August 26, 2010 by Fritti  
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“Lifestyle auf Bestellung” lautet das Versprechen von bloomsburys, dem Berliner Premiumanbieter im Delivery-Service. Hochwertige Restaurantspeisen und Getränke liefert bloomsburys innerhalb von 45 bis 60 Minuten nach Hause, ins Büro, ins Hotel oder an einen Wunschort der urbanen Kundschaft. Für exzellenten Service bei der Auslieferung sorgen speziell geschulte Driving Butler – stilvoll gekleidet in weißem Hemd und schwarzer Krawatte. Das von bloomsburys eigens entwickelte “State of the Art”-Verpackungs- und Logistiksystem, ein Zusammenspiel aus ausgewählten Speisenbehältern in Verbindung mit den richtigen Transporttaschen, garantiert die Restaurantqualität der gelieferten Gerichte.

Bereits seit 2005 ist bloomsburys mit dem innovativen Servicekonzept in der Hauptstadt erfolgreich. Berliner Feinschmecker, die beim Essen nicht auf Abwechslung, Qualität und erstklassigen Service verzichten möchten, wählen bei bloomsburys derzeit aus über 1.500 erlesenen Speisen aus 25 angesagten Restaurants ohne eigenen Lieferservice. Darunter T-Bone Steak aus dem “Midtown Grill”, Pasta vom Italiener “Ovest”, Sushi von “Kuchi” oder die klassische Berliner Currywurst aus der “Schnitzelei”.

Jetzt startet bloomsburys sein Delivery-Konzept auch in Hamburg. Ab September profitieren kulinarisch anspruchsvolle und lifestyle-affine Hanseaten von bloomsburys einmaligem Service-Angebot. Das Lieferprogramm der norddeutschen Metropole umfasst aktuell 24 Partnerrestaurants und bietet den Hamburgern mehr als 900 unterschiedliche Speisen aus einer Hand. Vom angesagten Fusion-Restaurant “EAST”, über die Szene-Brasserie “Die Bank” bis hin zur kreativen und innovativen Küche des “Fillet of Soul”, bloomsburys garantiert ein breites Spektrum erstklassiger Kulinaria.

Sabine Anna Huber, Geschäftsführerin der bloomsburys GmbH, sieht dem Launch in Hamburg voller Erwartung entgegen: “Wir sind sehr gespannt auf die Resonanz der Hamburger auf unser einzigartiges Delivery-Konzept. Denn mit dem Start in der Hansestadt kommen wir unserem Ziel, bloomsburys als bundesweite Lifestyle-Marke im Convenience-Segment zu positionieren, einen wichtigen Schritt näher.” So ist es die Mission von bloomsburys, den Servicestandard der Gesellschaft nachhaltig zu verbessern und den Lieferservice in Deutschland mit Qualität, Angebotsvielfalt und Stil zu revolutionieren. “Berlin und Hamburg sind dabei erst der Anfang, schon bald folgen weitere Dependancen in deutschen Metropolen”, erklärt Huber.

Neben dem Kerngeschäft des Homedelivery von Restaurantspeisen umfasst das Angebot von bloomsburys auch eine Vielzahl an Soft- und Wellnessdrinks, internationalen Weinen, Champagnern und Bieren sowie Specials wie die “Bar in the Box”, ein Baukasten zum Mixen von Cocktails und Longdrinks. In naher Zukunft wird der Service auch um einen Delicorner für internationale Feinkost sowie Drittprodukte wie DVDs erweitert. Alles in allem Serviceleistungen, die das Leben der Kundschaft vereinfachen und mehr Freizeit ermöglichen.

bloomsburys Bestellbooklets, die in Partnerrestaurants und ausgewählten Auslagestellen in Berlin und Hamburg erhältlich sind, informieren über das aktuelle Liefersortiment. Neben einer komfortablen Online-Bestellung bietet die Website www.bloomsburys.de zusätzlich Daily-, Weekly- oder Seasonal-Specials der Restaurants sowie Weinempfehlungen zu Speisen.

Quelle: Pressemeldung

Wurststreetview

August 21, 2010 by Fritti  
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Ludger Freese ist mal wieder ein early bird, ein Pionier, ein Wurststreetviewer der ersten Stunde. Er hat nun unlängst den Prototyp seines Wurststreetviewaufnahmewagens vorgestellt:

wurststreetview

Und er stellt hier in seinem Blog diese Frage: Wohin sollen wir das Aufnahmefahrzeug nun schicken?

Ich wundere mich über diese Frage – die Antwort liegt doch nun wirklich auf der Hand. Auf die Wurststraßen natürlich!

Konnopkes Imbiss in Berlin

August 20, 2010 by Fritti  
Filed under Krümel, Pommeswelt

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Das lasse ich jetzt mal unkommentiert. Ich bin halt nur drüber gestolpert und fand es interessant. Ich selbst war noch nie dort. Weiß aber genau – im Ruhrgebiet schmecken die Currywürste affenscharf. :-)

Glänzender Blickfang im Dosenregal

August 20, 2010 by Fritti  
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Die Bierdose feiert in Deutschland ein Comeback – und die Warsteiner Brauerei sorgt für eine neue, frische Optik im Dosenregal. Ab September erstrahlt Warsteiner Premium Verum in der 0,5-Liter Dose im neuen glänzenden Gold-Design. Damit übernimmt die Brauerei einmal mehr eine Vorreiterrolle im Dosenmarkt und unterstreicht ihre Innovationskraft im Verpackungsdesign.

Als Warsteiner Anfang der 1980er Jahre erstmals eine weiße Bierdose auf den Markt gebracht hatte, setzte die Brauerei damit einen ästhetischen Standard im Bereich der Convenience-Gebinde. Bis heute haben sich viele andere Bierdosen diesem Weiß-Look angenähert. Mit dem neuen Gold-Design, dessen Umsetzung höchste Anforderungen an die Drucktechnik stellte, knüpft Warsteiner jetzt an die konsequente Weiterentwicklung der Marke an.

Das neue Warsteiner Dosen-Design ist das Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses, bei dem verschiedene innovative Drucktechniken zum Einsatz kamen. Den weiß-goldenen Farbverlauf übergangslos zu realisieren, war eine ganz besondere Herausforderung für die Hamburger Agentur Christoph Petersen Design und den Dosenhersteller Ball Packaging. Die kombinierten Weiß- und Goldtöne beim Marken-Logo und auf dem Dosenmantel bilden einen glänzenden Blickfang im Dosenregal. „Dieses anspruchsvolle, aber auch frische Design wird für eine hohe Aufmerksamkeit am Point of Sale sorgen“, ist sich Ulrich Kunert, Leiter Brandmanagement bei der Warsteiner Brauerei, sicher.

Mit der 0,5-Liter Dose ist die Warsteiner Brauerei aktuell Marktführer unter den deutschen Premium-Marken in den Absatzkanälen LEH, GAM und Tankstellen (Quelle: Nielsen, Jan. – Juni 2010). Ab September wird zunächst die 0,5-Liter Dose mit neuem Design im Handel eingeführt. Zudem wird sie in einem zusätzlichen, neuen Gebinde angeboten: im 4er-Pack – auf ¼ Chep-Paletten. Nach der 0,5-Liter Dose sollen sukzessive auch die 0,33-Liter und die Warsteiner 5,0-Liter Dose auf das neue Design umgestellt werden.

Quelle: Pressemeldung

BURGER KING® und der FC Bayern gehen in die 2. Saison

August 20, 2010 by Fritti  
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Logo Burgerking BURGER KING® geht mit der “Feuer & Flamme Fan Card”, mit der Fans 10% Rabatt in allen BURGER KING® Restaurants in Deutschland erhalten können, in die Bundesligasaison 2010/2011. Die personalisierte Fan Card in Form einer Scheckkarte ist einfach und schnell auf dem extra eingerichteten BURGER KING®-Fanbereich auf www.burgerking.de anzufordern. Außerdem gibt es für jeden Fan Card Besitzer neben von Bayern-Spielern handsignierten Trikots und Gutscheinen für ein kostenloses fcb.tv-Abonnement auch Tickets für die DFB-Pokal- und Champions-League-Heimspiele des FC Bayern zu gewinnen. Die Fans anderer Clubs stehen nicht im Abseits: für sie stehen Bundesliga Tickets für das Spiel ihres Lieblingsvereins gegen den FC Bayern in der Allianz Arena zur Verlosung bereit!

“Mit der ‘Feuer & Flamme Fan Card’ holen wir alle Titel! Die Taktik ist klar: echter Geschmack, 10% Sparen und großartige Gewinne! Bei BURGER KING® gehen die Fußball Fans und Liebhaber des guten Geschmacks als Sieger vom Platz!”, so Andreas Barth, Director Marketing bei BURGER KING®.

Um das Mannschaftsgefühl zu stärken und den Fans die nötige Power zu geben, ihr Team anzufeuern und zu feiern, versorgen der FC Bayern München und BURGER KING® alle 2.500 FC Bayern Fanclubs in Deutschland mit der “Feuer & Flamme Club Card”. Club-Mitglieder sparen mit der Karte 10% bei der gemeinsamen Stärkung im BURGER KING® Restaurant auf ihrer Fahrt zu oder von den FC Bayern Spielen. Auf die Fanclubs warten im Laufe der Spielsaison noch weitere attraktive Aktionen.

Wie schon zur letzten Bundesligasaison, wird auch ab der neuen Spielzeit der BURGER KING® “Feuer & Flamme” Pick Up Truck sowie das BURGER KING® Promotion-Team bei allen FC Bayern Heimspielen direkt vor der Allianz Arena Stellung beziehen. Alle Fans haben dort die Möglichkeit, sich ihr persönliches Fan Foto vor dem Hintergrund der FC Bayern Fankurve mit nach Hause zu nehmen. Ein unvergessliches Erinnerungsfoto, das auch über www.burgerking.de an Freunde verschickt werden kann.

Quelle: Pressemeldung

Wenn aus Gegnern Freunde werden …

August 20, 2010 by Fritti  
Filed under Einkaufstipps, Geschenke, Pommeswelt

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… stellt man sie in der Pommeswelt vor. Im Viertelfinale der Blogweltmeisterschaft 2010, die die Pommeswelt ja erfreulicherweise gewonnen hat, war mein Gegner das Trendlupenblog.

Die Trendlupe war das einzige Blog unter allen Teilnehmern, das ich auch vorher schon kannte und auch las. Nach dem Viertelfinale erwies sich Milos als fairer Verlierer und hat mir persönlich gratuliert und mir für den Rest der WM die Daumen gedrückt. Das fand ich sehr sehr nett und sympathisch. Und wir hatten beschlossen, uns gegenseitig vorzustellen. Heute komme ich endlich dazu.

Trendlupe – informativ, unterhaltsam und außergewöhnlich

Die Trendlupe schreibt über die neuesten Trends, Gadgets, Lifestyle, Mode, News, Testberichte und Produkte. So steht es im Header. :-)   Täglich wird ein neues Produkt, ein modischer Trend oder eine ungewöhnliche Spielerei vorgestellt. Da sind viele spannende und interessante Dinge dabei. Auch für Fastfood Freunde.

Zum Beispiel hat die Trendlupe den Fastfood-findR vorgestellt, am überzeugendsten aber ist für mich als “Food-Bloggerin” die Kategorie zum Thema Ernährung, in der sich wirklich viele tolle Beiträge finden. Ich kannte ihn vorher nicht, den kleinsten Korkenzieher der Welt, wusste nicht, dass man in der Mikrowelle backen kann und werde vielleicht mal versuchen, mir mit Hilfe der Helpers das Rauchen abzugewöhnen. Mein Favorit in dieser Kategorie ist aber derzeit die Schokolade ohne Kalorien. Und wenn ich mir was wünschen darf – Milos, schreib doch mal über Fritten oder Currywurst ohne Kalorien. BITTE! :)

Das umfangreiche Archiv ist eine wahre Fundgrube. Man kann sich auf dieser Seite echt verlieren. Ein echter Zeitfresser. Aber einer, der großen Spaß macht. Nicht nur in Sachen Ernährung, auch Mode, Trends und Lifestyle sind in der Trendlupe zu Hause. Lesebefehl aus der Pommeswelt. Aber auch ne Warnung! Man kauft bei regelmäßiger Lektüre ne Menge Dinge, die man eigentlich gar nicht braucht. ;-)

Die Currywurst-Kolumne (3) – das Geheimnis der Sauce

August 19, 2010 by Fritti  
Filed under Currywurst, Infothek, Pommeswelt

“Currywurst – Alles, was man wissen muss”, so heißt das ultimative Buch über die Wurst, die wie keine andere Karriere gemacht hat in unserem Land. Geschrieben hat es der Journalist Marc Reisner, wir haben es in der Pommeswelt hier vorgestellt. Für alle, die das Buch gelesen haben und nun noch mehr von Marc Reisner über die Currywurst erfahren möchten und für alle, die es noch nicht gelesen haben, die aber einiges über die Currywurst erfahren möchte, ist diese neue Serie in der Pommeswelt. Wir konnten Marc Reisner als Kolumnisten für die Pommeswelt gewinnen und so gibt es ab heute in unregelmäßigen Abständen eine Currywurst-Kolumne in unserem Fastfood-Portal.

Im dritten Teil unserer kleinen Kolumnenserie lüftet Marc Reisner das Geheimnis dessen, was eine Currywurst erst zur Currywurst macht: die Sauce … Man erfährt wirklich Geheimnisse, die selbst mich als jahrelange Pommeswelt-Chefin ehrlich verblüfft haben.

Würziges Mitbringsel

worcestershire sauce„Ich hab’ dir was mitgebracht.“ Ziemlich rüde knallte ich dem Imbissbudenbetreiber meines Vertrauens eine schmale Glasflasche auf den Tresen, denn ich war immer noch ein wenig verärgert wegen seiner hinterhältigen Schärfeattacke bei meinem letzten Besuch. „Worcestershire-Sauce.“ Ich betonte jede Silbe.

„Die gehört in jede gute Curry-Sauce. Schon Herta Heuwer, Erfinderin der Original-Sauce hat das Zeug 1949 in ihren Mix gerührt.“ – „Ach was?“ Er machte große Augen, nahm die Flasche in die Hand und drehte sie langsam. „Vom amerikanischen Ketchup-Giganten, schau an.“ Ich hatte im Internet recherchiert: „Die Sauce ist unverwüstlich. Flaschen mit dem Zeug sind schon in Schiffswracks aufgetaucht, nach Jahren im Wasser, mit Seepocken überwuchert. Ein Reisender hat berichtet, er habe die Sauce in der verbotenen Stadt Lhasa in Tibet serviert bekommen. Und im neuseeländischen Dorf Te Wairoa, das vor über 120 Jahren bei einem Vulkanausbruch zerstört wurde, fand man später unversehrte Flaschen unter meterdicken Ascheschichten.“ Ich ließ mich von meiner Erzählung mitreißen.

Coca Cola als Basis

cocacolaDer Imbissbudenbetreiber meines Vertrauens zuckte mit den Schultern. „Aber dieses Zeug allein kann doch keine gute Currywurst-Sauce machen.“ Ich schaute ihn an. „Natürlich nicht. Was benutzt du denn?“ Er griff in den Kühlschrank und stellte eine Flasche Cola auf den Tresen. „Danke, dass du fragst“, sagte ich, aber ich hätte lieber ein Bier. Er schüttelte leicht den Kopf. „Das ist eine der Grundzutaten, die manche Köche benutzen – süß und als Basis tatsächlich nicht schlecht geeignet.“ Jetzt staunte ich. „Hast du das probiert?“ Er nickte. „Hab’ ich, aber ich fand die Sauce zu klebrig, und meine Gäste mochten sie auch nicht recht.“ – „Das hätte ich auch gern mal probiert“, maulte ich. Seit drei Jahren war ich Stammgast, aber bei solchen wegweisenden Experimenten wurde ich übergangen… „Du hast an dem Tag jede Menge Sauce übrig gelassen“, grinste er. Ich erinnerte mich dunkel an einen Currywurst-Tag, an dem ich zwei Flaschen stillen Wassers in mich hineingeschüttet hatte.

Fruchtig süß ohne Zucker

„Eine fruchtig Note ist aber grundsätzlich nicht verkehrt“, fuhr er fort, bückte sich und kramte drei Getränke-Kartons aus dem Kühlschrank: Orangensaft, Ananassaft, Mangosaft. „Funktioniert als Basis hervorragend“, erklärte er, „und es braucht keinen Zucker.“ – „Und wie machst du nun die Sauce?“ – „Zwiebeln andünsten, mit dem Saft ablöschen, Gewürze wie Curry, Pfeffer, Salz, Kreuzkümmel dazu und das Ganze um die Hälfte einkochen lassen. Dann dieses Zeug…“, der zeigte auf die kleine Flasche mit der dunklen Sauce, die noch auf dem Tresen stand, „…und etwas Brühe untermischen, gehackte Tomaten aus der Dose dazu, abschmecken – fertig.“ Ich musste lachen, weil er das Rezept nur so heruntergerattert hatte. „Jetzt noch mal langsam und mit genauen Angaben zum Nachkochen, bitte.“ Der Imbissbudenbetreiber meines Vertrauens blickte mir finster in die Augen. „Spinnst Du? Niemand aus unserer Branche würde freiwillig sein größtes Kapital verschenken.“ Ich nickte beruhigend und erinnerte halblaut an den „Currywurst-Krieg von St. Pauli“, in dem es vor wenigen Jahren mal öffentlichkeitswirksam um ein teuer erworbenes Saucenrezept gegangen war, die sogenannte Rote Droge. „Anton Hunger vom ‚Schmalen Handtuch’ hat das Geheimnis angeblich von einem gewissen Schorsch erhalten, ein anderer Imbissbetreiber will aber für das gleiche Rezept einen hohen vierstelligen Betrag ausgegeben haben.“ – „das sollte mir mal passieren“, brummte der Imbissbudenbetreiber meines Vertrauens und deutete ein Aufrollen der Hemdsärmel über seine beträchtlichen Unterarmmuskeln an. Dann aber griff er hoch und angelte sich einen kleinen Bilderrahmen, der über dem CD-Spieler hing, mit dem er gelegentlich seine Gäste traktierte. „Was ist das?“, fragte ich. „Das Rezept kannste haben“, sagte er und drückte mir das klebrige und verstaubte Ding in die Hand.

Historische Tomatensauce

Ich las: „Man schneidet die Liebesäpfel in dünne Scheiben und streut auf jede Schicht etwas Salz, bedeckt sie und lässt sie 24 Stunden liegen; dann stampft man sie gut und köchelt sie eine halbe Stunde in einem Kessel aus Glockenmetall. Schließlich fügt man Muskatblüte und Nelkenpfeffer hinzu. Gibt man dann noch fein gehackte Zwiebel und einen Schuss Brandy hinzu, erhält man ein herrliches Ketchup.“ – „Und was ist das nun?“, wiederholte ich.

Johannes Schätzler / pixelio.de

Foto: Johannes Schätzler / pixelio.de

„Das ist das erste nachgewiesene Rezept für eine Tomatensauce“, sagte er, „stammt aus dem Jahr 1812 und ist von einem gewissen James Mease.“ Ich gab mich eingeschnappt. „Na toll – mit einem 200 Jahre alten Tipp willst du mich abspeisen. Ich gehe. Und die Worcestershire-Flasche kannst Du behalten, damit deine Saucen besser gelingen.“ – „Danke, ich habe meine eigene“, schmunzelte er und zog aus einem Regal eine große Flasche. Ist auch das Original, im 19. Jahrhundert von den Chemikern John Wheeley Lea und William Henry Perrins ursprünglich als Verdauungsmittel angerührt.“ Wütend drehte ich mich um. Da hatte der Imbissbudenbetreiber meines Vertrauens mich ziemlich blöd dastehen lassen. „Sei nicht sauer“, versuchte er mich zu beruhigen, als er mein verärgertes Gesicht sah. Ich gab nach und schüttelte ihm versöhnlich gestimmt die Hand. Dann ging ich. „Komm bald mal wieder“, rief er mir nach, „dann sage ich dir, warum es nicht Worcestershire, sondern ‚Wusterscher Sauce’ heißt.“ Ich ließ die Tür diesmal besonders kräftig hinter mir zuknallen.

copyright 2010 Marc Reisner

Currywurst-Kolumne Teil 1 – Welche Wurst ist die beste?

Currywurst-Kolumne Teil 2 – scharf, schärfer, am schärfsten

Pommeswelt bei den WP Top50

August 18, 2010 by Fritti  
Filed under In eigener Sache, Pommeswelt

Ich platze vor Stolz. Warum? Na wegen dieses Berichtes über die Pommeswelt: Essen fassen auf einem Weltmeister-Blog. Da hatte ich schon lange vor meinem Urlaub eine Email bekommen, mit der Ankündigung auf die Vorstellung bei den Top50 und auch mit einigen hilfreichen Hinweisen über tote Links in der Pommeswelt – von denen es – so fürchte ich – sicher noch eine ganze Menge mehr gibt. Ich konnte mich bis dato noch gar nicht darum kümmern und hab erst heute mal nachgesehen, wie denn die Vorstellung meiner kleinen, alten Pommeswelt ausgefallen ist. Und was soll ich sagen – Fritti und ich sind gerührt und machen jetzt gleich erst mal nen Sekt auf. :)

Da hat aber einer wirklich liebevoll und wohlwollend kritisiert. Aber ja, dass die Pommeswelt Hunger oder zumindest Appetit macht, das habe ich in der Tat schon öfter mehr oder weniger augenzwinkernd vorwurfsvoll gehört. Aber soll es ja auch sein.  Und es stimmt auch, dass der Gewinn der Blogweltmeisterschaft 2010 leider nicht gebührend gefeiert wurde. Das Finale fand in der Zeit vom 7. bis 12. Juli statt. Am 8. Juli brannte die Wohnung meiner Freunde ab. Ich hatte fortan anderes zu tun und im Kopf als diese wirklich tolle Aktion. Und ja, ich konnte mich auch über den Weltmeistertitel nicht so freuen, wie es die Pommesweltfans und auch der Blog-WM-Veranstalter Peer Wandinger von Blogprojekt.de vielleicht verdient gehabt hätten.

Ich freue mich, dass das unstrukturierte Chaos wie folgt beschrieben wurde:

Gut 30 Kategorien warten mit nützlichem Wissen auf den interessiereten Pommesfan und letztlich kann man Pommes und Co auch zum Kult stilisieren, wenn es denn richtig gemacht ist. Rezepte für jeden Anlaß und Geschmack und sogar mit einem Fast-Food-Knigge wartet die Seite auf.

In der Kategorie Fastfood-Lokale sieht die Redaktion noch reichlich Handlungsbedarf. Soll ich euch was sagen? Ich auch. :-) Aber die Pommeswelt ist ja ein Nebenbeiprodukt. Wenn ich mich da so drum kümmern würde, wie ich wollte, könnte ich nicht mehr arbeiten. Dennoch bin ich sehr sehr dankbar für die Anregungen. Ein Plugin wie wpMaps kann ich sicher mal installieren und werde es mir mal ansehen. Das mit der mobilen Blogversion oder einer eigenen App ist denkbar, klar. Denken kann man alles. Aber da bräuchte ich schon jemanden, der mir diese Version oder diese App – ähem – schenkt. Denn die Pommeswelt – online seit 2002 – hat schon viel zu viel Zeit (und damit auch Geld) gefressen. Jetzt muss sie erst mal welches einbringen. Das tut sie. Bescheiden, aber aufstrebend. Ich weiß um die wachsende Bedeutung von mobile. Klar. Aber, um sich “innovativ zu profilieren” braucht man nun mal Zeit und Geld.

Der Fun-Bereich ist einfach köstlich.

Danke! Das finde ich auch. Und am liebsten würde ich nur Fun machen. Denn das macht – naturgemäß – am meisten Spaß (und ist auch am schnellsten gebloggt. *g)

Aber was ich dann zum Schluss las:

Die Pommeswelt wurschtelt sich durch die Kategorien, dass die Verweildauer auf der Seite doch länger dauert, als man eine Gastroschüssel Pommes verschlingen könnte. Und das ist auch gut so.

Das macht mich froh. Aber ich kann es nicht ganz glauben. Denn DAS ist das einzige Manko der Pommeswelt, das mich ein bisschen ärgert – die Verweildauer der Besucher ist extrem kurz. Woran das liegen können, dachte ich mir schon und hat auch der Eyetracker-Test von e-wolff ergeben, den ich bei der Blog-WM gewonnen habe. Doch dazu zu späterer Zeit mehr.

Jetzt freu ich mich erst mal. Und zwar wie jeck über dieses Fazit:

Hervorragend gemacht und mit viel Potenzial für die nächsten Jahre zum weitermachen und sammeln. Die Redaktion ist auf jedenfall begeistert und….

…geht dann erstmal essen.

Danke. You made my day. :-)

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