Glückssträhne beim Einkauf! ;-)

September 24, 2011 by Fritti  
Filed under Krümel, Pommeswelt

Augen auf beim Einkauf und ein ruhiges Händchen. Oder so. Bewusste Ernährung ist anders. Oder Glückssache? :) Aber diese Spot-Idee find ich gut.

Der Bio-Imbiss: Gesundes Fast-Food selbst abfüllen

September 13, 2011 by Fritti  
Filed under Einkaufstipps, Gastronomiebedarf

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Selbstgemachtes vom Imbissstand? Da schlägt das Herz der gesundheitsbewussten Menschen gleich höher. Fast Food: Liest jemand diesen Begriff, setzt er ihn doch normalerweise sofort synonym mit Müll, Konservierungsstoffen, Tiefkühl-Fertigware und Co. Die Besucher am Bio-Imbiss können sich zwar für den Moment kaum vorstellen, dass es so etwas angesichts der Millionen Convenience Produkte für den Fast Food Stand überhaupt geben kann – doch immer wieder wird man eines besseren belehrt. Der Bio-Imbiss ist stark im Kommen, da sich die Menschen immer mehr der Nachhaltigkeit in der Produktgewinnung besinnen, zugleich aber auch noch Wert auf möglichst wenig Konservierungsstoffe und andere chemische Beigaben in den Gerichten legen. Nicht wenige Budenbetreiber und Fast Food Könige haben das schon erkannt und damit begonnen, eine Marktlücke zu schließen.

Der Frühstücksdienst: Bei der Arbeit verwöhnt werden

Eine Art Frühstückscatering wird vor allem in Städten angeboten, in denen es große Betriebe gibt, die vielleicht auch im Schichtdienst arbeiten. Da kommt ein Lieferant in die Firma, ausgerüstet mit allerlei Leckereien – Prädikat Bio. Zu den leckeren Vollkornbrötchen gibt es Marmelade frisch aus dem Glas: selbst eingemacht auf einem Bauernhof und mindestens so lecker, wie zu Hause bei Muttern. Landkäse und Bio-Wurst sind selbstverständlich, der Clou sind aber Flaschen mit Milch oder Schokogetränken, ein wahrer Energie-Boost angesichts eines langen Arbeitstages. Müsli gibt es obendrein – direkt frisch zusammengestellt, mit Joghurt, Milch, Früchten und vielem mehr.

Flaschen - Foto: A. Dreher / pixelio.de

Die Wegwerfverpackungen haben hier natürlich ebenso ausgedient. Mit einem Pfandsystem lohnt es sich, Flaschen und Dosen bereitzustellen – die Mitarbeiter im Betrieb holen sich ihr Essen, bekommen das Pfandgeld beim Umtausch wieder zurück. Der Aufwand, die Flaschen und Gläser zu spülen, ist nicht groß und sicher über die Verkaufspreise wieder hereinzuholen. Geheimtipp für Imbissbetreiber ist hier www.flaschenbauer.de, ein Onlineshop für leere Glas Flaschen, Gläser und Dosen. Bio Waren in Einwegverpackungen sind nicht sehr glaubwürdig; gleiches gilt für die Kaffeebecher. Warum nicht Tassen anbieten, aus denen jedes Getränk doppelt gut schmeckt? Über ein vernünftiges Pfandsystem bekommt der Frühstücksdienst sein Geschirr wieder zurück – und der Müll hält sich – wie die Chemie im Essen – in sehr überschaubaren Grenzen. Vorbildlich und beliebt, vor allem in Unternehmen ohne eigene Kantine.

Vorbild Bio-Marktstand

Dosen - Foto: Ernst Rose / pixelio.de

Wochenmärkte in den Städten zeigen es schon seit vielen Jahren, wie gut mit selbst gemachten und ökologisch unbedenklichen Produkten gehandelt werden kann. Es gibt nicht nur gesundheitsbewusste Mütter, die gerne ihren Kindern vollwertige und biologisch einwandfreie Lebensmittel zukommen lassen: Das Bewusstsein hat sich verlagert – weg von der Chemie, hin zu den Naturprodukten. Diese können natürlich nicht in Wegwerfplastik verkauft werden. Der Bio-Imbiss, mit Geschirr zum Abspülen, selbst gemachtem Ketchup und feinen Salaten, in denen das Konservierungsmittel vergeblich gesucht wird, hat die Idee aufgegriffen und ist mittlerweile in ganz Deutschland verbreitet. Es macht doch einen Unterschied aus, ob angesichts der Kalorien, die eine leckere Currywurst zusammen mit knusprig gold-gelben Pommes nun einmal hat, das schlechte Gewissen auch noch wegen der Chemie im Essen und den Wegwerftellern meckert, oder ob wenigstens hier der Genuss absolut „bio“ ist. Die Kalorien kriegt der Imbissbesucher früher oder später wieder von den Hüften: Die Chemie belastet den Körper, der Müll die Umwelt: Diese Vorwürfe muss man sich am Bio-Imbiss nicht mehr machen.

Salat im Imbiss: Und immer wieder Eimerware

September 9, 2011 by Fritti  
Filed under Kartoffel, Küche, Pommeswelt

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Foto: Rolf Handke / pixelio.de

Mit einem deutlich hörbaren Klatschen, anders lässt sich dieses Geräusch nicht beschreiben, landet der Kartoffelsalat auf dem Pappteller am Imbiss: Aus einer Schüssel wird er zwar entnommen, was jedoch nichts über seine Herkunft aussagt. Selbst die frischen Kräuter, die schön als Dekoration über der gelben Masse verteilt sind, täuschen manchmal nicht darüber hinweg, dass gerade Kartoffelsalat gerne als Eimerware eingekauft wird. Könnten die Kunden am Büdchen einen Blick in die Vorratskammer werfen, würden sie neben dem Kartoffelsalat aber auch noch Krautsalat, fertig angemachten Gurkensalat und viele andere Fertigprodukte aus Eimer oder Dose finden. Rote Beete, Karotten, Bohnen: Die Convenience Produkte gibt es nicht nur im kleinen Einmachglas für den privaten Gebrauch, sondern auch für die Gastronomie.

Vorteile für den Imbissbetreiber

Der Imbiss Inhaber weiß nie so recht: Kommen heute Gäste oder eher nicht? Das Tagesgeschäft kann zwar in etwa anhand der Wochentage abgeschätzt werden, ändert sich aber eventuell witterungsbedingt vom Boom zum Flop. Bei einem Ansturm ist der Weg in die Vorratskammer zum nächsten Eimer oder zur nächsten Konserve nicht weit – und schon können fünfzig weitere Gäste einen Salat zu ihrer Bulette serviert bekommen. Bei schlechtem Wetter überzeugt die Haltbarkeit der Produkte, die entsprechend mit Konservierungsstoffen versetzt sind. Außer einem Dosenöffner oder einem beherzten Griff zum Deckel vom Plastikeimer braucht es kaum Vorbereitungen, einmal abgesehen vom netten Anrichten in Schüsseln oder in den Edelstahlbehältern in der Salatbar. Eine gewisse praktische Erleichterung und vor allem eine immense Zeitersparnis sind bei der Verwendung der Convenience-Konserven also nicht von der Hand zu weisen.

Ob im Einkaufspreis unbedingt ein Vorteil liegt, kann nicht pauschal gesagt werden. In Abhängigkeit zu einem geringeren Personalaufwand sind die Konserven sicher billiger; in Anbetracht saisonal manchmal höherer Preise für Frischgemüse und knackige Salate sicher auch.

Die Qualitätsfrage

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Zu knackigen Pommes oder einer Currywurst mit einer leckeren Soße, möchten viele Gäste am Imbiss auch einen kleinen Salatteller. Sicher sind sie gerne bereit, ein paar Minütchen zu warten und dafür einen frisch zusammengestellten Salat zu erhalten, bei dem der Anteil der Dosenkost gering gehalten ist beziehungsweise völlig fehlt. Ohne Zweifel wird es am Morgen eine Stunde länger dauern, frische Salate der Saison vorzubereiten. Auch wird niemand etwas dagegen einwenden, wenn im Winter teure Frischkost fehlt und durch rote Beete oder Möhren aus der Büchse ergänzt wird. Gerade die Möhren können mit etwas Schmand, einem Zwiebelchen, frischen Kräutern und ein paar Gewürzen zu einer schmackhaften Beilage zubereitet werden, ohne dafür Stunden in der Küche stehen zu müssen. Besser ankommen wird zu Grillteller, Rindswurst und Currywurst ein frischer Salat mit einem peppigen Dressing auf jeden Fall.

Der Kartoffelsalat ist hier eine absolute Ausnahme. Leider greifen viel zu viele Imbissbetreiber nur allzu gerne zum Eimersalat, um Zeit und Aufwand, keinesfalls aber Geld zu sparen. Jeder, der zu Hause schon einmal frischen Kartoffelsalat gemacht hat, weiß auch, wie dieser aussieht. Kartoffeln sind naturgemäß nicht immer leuchtend gelb und bleiben, je nach Sorte, auch nicht so schön in Scheibenform, wie sie am Imbiss dann portioniert werden. Doch jeder noch so einfache selbst gemachte Kartoffelsalat ist besser, als die halbrohen Kartoffeln, von denen der Gast vor lauter Konservierungsmitteln, Essig und Öl ohnehin nicht mehr viel hat. Hier wäre es wünschenswert, würden die Meisterköche der Imbissbuden ihren Kartoffelsalat selbst zubereiten – aus echten Kartoffeln, auch wenn die gepellt werden müssen.

 

Fernfahrer Imbisse – die Alternative zum Rasthof?

September 7, 2011 by Fritti  
Filed under Fastfood-Lokale, Pommeswelt

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On the road - Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Die Könige der Autobahn: Sie sind so wichtig, schon alleine für die Versorgung aller Lebensmittelläden mit den entsprechenden Waren. Die Brummifahrer haben jedoch, lässt man die Romantik der Autobahn außen vor, kein leichtes Leben. Termindruck kontra Stau, Müdigkeit und Stress durch die Chefetage, die natürlich mit dem LKW möglichst viel Geld verdienen wollen, sind an der Tagesordnung. Oft bleibt keine Möglichkeit, sich nach Feierabend wenigstens anständig zu waschen – eine Katzenwäsche aus dem Wasserkanister muss reichen.

Thomas Siepmann / pixelio.de

Auch, wenn die Lastwagen von heute für den Fahrer etwas komfortabler geworden sind, ersetzen sie dennoch nicht das Leben in einer Wohnung – das Essen am Tisch, frisch gekocht in einer Küche. Das Essen auf dem Rasthof verschlingt mehr Geld, als die Fahrer an Spesen überhaupt verdienen können. Vor günstigen Lokalen oder der Metzgerei in der Stadt so mal eben schnell mit 40 Tonnen zu parken, ist meistens ein Ding der Unmöglichkeit. Also bleiben nur recht wenige Möglichkeiten für eine warme Mahlzeit: Fernfahrer Imbisse, die genau wissen, was die strammen Jungs mit ihren schweren Maschinen brauchen.

Das Industriegebiet: Idealer Standort für den Trucker Imbiss

Wo sind naturgemäß viele Trucks zu finden? In den Industriegebieten der Städte, in denen viele Waren angeliefert und abgeholt werden. Dort ein Stahlwerk, da ein Lebensmittelladen: Hier brummt der Verkehr. Eine Konzession vorausgesetzt, ist es klug, einen Imbiss genau hier zu platzieren – eingerichtet für Trucker, die ihre Pause machen möchten. 45 Minuten Lenkzeitpause sind wie geschaffen für einen tollen Grillteller, ein Getränk dazu und den Klönschnack, der auf der Autobahn nur allzu oft fehlt. Die einsamen Ritter der Straßen sind froh, mal ein wenig Ansprache zu finden; wenn dann noch das Essen dazu stimmt, passt es am Abend auch in der Kasse vom Imbiss.

Müllerchen / pixelio.de

Deftige Gerichte, frisch gekocht – von Mutters Bohneneintopf bis hin zur klassischen Riesen-Currywurst gehören zur Speisekarte; ein Fahrer, dem es hier schmeckt, nimmt sich auch noch etwas für unterwegs mit. Der Kaffeepott muss natürlich bereitstehen und immer bestens gefüllt sein. Die Fahrer mit den regelmäßigen Touren finden sich hier bald zum Stammtisch ein und freuen sich über Kollegen aus der Ferne, die eher per Zufall in der Gegend sind und sicher etwas Neues zu erzählen haben. Nur zu teuer sollten die Preise nicht sein; dann spricht sich ein guter Imbiss schnell unter den Brummifahrern – und nicht nur unter diesen – herum.

Zusatz-Service wird sicher angenommen

Angesichts der Tatsache, dass das Parken auf dem Rasthof neben der Autobahn mittlerweile Geld kostet, versteht mancher den Frust der Fahrer. Ein überfüllter Parkplatz, vertrocknete und viel zu teure Bratkartoffeln am Selbstbedienungstresen und die unpersönliche Einsamkeit im Lokal: So macht Feierabend keinen Spaß. Vom Parkticket wird eventuell ein Verzehrbon abgezogen; das reicht für ein karg belegtes Brötchen und eine Dusche – den Kaffee bezahlt der Trucker schon wieder aus der eigenen Tasche. Bietet ein Fernfahrer Imbiss mit einem entsprechenden Parkplatz das Parken kostenlos, die Dusche günstig, das Internet zum Nulltarif und eine Aufenthaltsmöglichkeit mit einem Fernseher an, ist das quasi eine Erfolgsgarantie – denn nichts würden die Fahrer lieber tun, als die Rasthöfe zu ignorieren und sich irgendwo wenigstens ein Stückchen zu Hause zu fühlen. Bei gutem Essen, versteht sich. Es darf auch gerne ne Currywurst mit Pommes sein. Hauptsache viel und Hauptsache lecker. :-)

Pommes mit Currywurst knipser5 / pixelio.de