Vegetarisches Fastfood auf dem Vormarsch
Mai 2, 2012 by Fritti
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Fastfood ist ein fleischlastiges Thema und jenseits der nackten Pommes gab es bislang nur wenige Gelegenheiten, um als Vegetarier in den Genuss eines schnellen Essens zu kommen. Und falls doch, so war dies immer ein zweifelhaftes geschmackliches Vergnügen. Seit einiger Zeit ist aber endlich Schluss mit dieser Fastfooddiskriminierung der fleischlosen Genießer. Vegetarisches Fastfood nimmt immer mehr Raum auf den Speiseplänen der Lokale ein. Und was dabei herauskommt, kann sich nicht nur sehen, sondern auch schmecken lassen.
Gemüse statt Fleisch: das kann auch schmecken!
Der einfachste Weg, um aus fleischhaltigem Fastfood ein fleischloses werden zu lassen, ist schlichtweg das Produkt des toten Tiers weg zu lassen. Schmeckt nicht? Doch! Allerdings muss ein adäquater Ersatz her und dabei haben sich einige Gemüsesorten besonders etabliert. Verschiedene Pilzarten können bei der Zubereitung genau wie Fleisch behandelt werden und auch Artischocken, Auberginen, Zucchini, Sellerie und Steckrüben haben sich diesbezüglich an die vorderste Front katapultiert. Selbstverständlich darf man aber die Vorreiter der vegetarischen Küche nicht vergessen. Mit Soja und Tofu stehen zwei hervorragende Fleischersatzprodukte zur Verfügung und lassen sogar die vegetarische Gier nach einem Burger verschwinden.
Hier schmeckt es auch ohne Fleisch
Fleischlos und schnell – das ist dank der vegetarischen Angebote der Schnellrestaurants kein wirkliches Problem mehr. Und auch ein solches Lokal zu finden, gestaltet sich nicht mehr schwierig. Denn in irgendeiner Form hat fast jede Fastfoodlocation eine vegetarische Besonderheit im Angebot. Natürlich setzen dabei nicht alle auf die allseits beliebten Fleischersatzprodukte, die sogar geschmacklich dieses eiweißhaltige Nahrungsmittel imitieren. Manche gehen schlichtweg den einfachen Weg und geben statt einer ordentlichen Portion Fleisch einfach ordentlich Gemüse hinzu. So wird eine Pizzaschnitte für unterwegs oder aber auch eine solche Lieferung vom Heimservice zu einem wahrlich fleischlosen Gaumenschmaus, indem Wurst im Überfluss durch Unmengen an Pilzen, Paprika, Tomaten und Artischocken oder Auberginen ersetzt wird. Und wer sich nicht dem veganen Ernährungsstil verschrieben hat, der darf sich als Sattmacher über Käse pur freuen.
Aber auch die Freunde der türkischen Dönerspezialität dürfen vegetarisch genießen. Denn hier wird der Hauptbestandteil Fleisch einfach weggelassen und die entstandene Lücke durch viel Kraut, Peperoni und Salate gefüllt. Noch etwas Schafskäse für ein echtes Sättigungsgefühl und schon ist ein vegetarischer Kebap verzehrbereit.
Und nicht zuletzt haben die zahlreichen Baguetterien, die wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, dazu geführt, dass vegetarisches Fastfood endlich salonfähig ist. Denn da man sich hier sein Baguette individuell zusammenstellen lassen kann, bleibt es jedem selbst überlassen, ob Fleisch drauf kommt oder eben nicht.
Fleischersatz für echten Fastfoodgenuss
Bei vielen Fastfoodgerichten lässt sich Fleisch einfach durch Gemüse ersetzen. Aber eben nicht bei allen. Eine leckere Currywurst zum Beispiel so ganz ohne Fleisch? So unglaublich dies klingen mag, aber das funktioniert tatsächlich und zwar ähnlich wie bei den vegetarischen Burgern, die man inzwischen in der Systemgastronomie häufig findet. Hierfür werden besonders gerne Tofu und Soja verwendet, aber grundsätzlich sind vielerlei Gemüsearten für die Herstellung von Fleischimitaten denkbar. Dafür wird die Gemüsepaste durch einen so genannten Extruder gepresst und bekommt so die wurst- oder frikadellenähnliche Form. Dank Aromen, Soßen und Beilagen merkt man kaum noch, dass hinter dem, was wie Fleisch aussieht, in Wirklichkeit gar kein Fleisch steckt.
Original Berliner Currywurst
April 14, 2012 by Fritti
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Die Currywurstmaschine: Hygienische Arbeit ohne verbrannte Finger
August 21, 2011 by Fritti
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Currywurstschneidemaschine: Man kann sie auch mieten
Am Imbiss ist echtes Geschirr, also Teller aus Porzellan und Besteck aus Metall eher die Seltenheit. „To go“ gibt es ohnehin nur die Alternative von Plastikbesteck und Pappteller. Damit macht das Schneiden der Currywurst aber wirklich keinen Spaß. Dank der modernen Technik ist das aber auch gar nicht nötig, denn die Currywurstmaschine ist beinahe verpflichtend beim Einkauf für die Erstausstattung der Imbissbude. Mit dieser Maschine wird die Currywurst in mundgerechte Happen zerlegt, die nicht extra noch einmal geschnitten werden müssen. Für den hungrigen Gast eine hygienische Alternative, da die Wurst nicht angefasst werden muss. Sie wird mit dem Greifer aus der Fritteuse oder vom Grill herausgenommen und landet nicht auf einem kalten Brett. Folglich kommt sie auch nicht höchstens noch lauwarm auf den Pappteller, sondern ist Dank Zeitersparnis noch schön heiß. Übrigens – Tipp: Wer nicht gleich kaufen will, oder es mal ausprobieren will oder wer eine Wurstschneidemaschine für ein Event braucht – man kann sie auch mieten.
Aussehen und Funktionsweise der Currywurstmaschine
Es gibt zwei verschiedene Arten der Wurstschneidemaschine: die mechanische und die elektrische Variante. Die mechanische sieht einer Brotschneidemaschine etwas ähnlich, hat jedoch mehrere Messer, die per Hebel auf die Wurst gesenkt werden. So entstehen die appetitlichen Stücke, die dem Gast schon beim Zusehen bei der Zubereitung das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. In der elektrischen Currywurstmaschine dreht sich ein Rotormesser, das die Wurst, die im Gegensatz zur mechanischen Funktionsweise senkrecht in einen Tunnel gesteckt wird, in die Happen zerlegt. Bei beiden Geräten fallen die mundgerechten Stücke direkt auf den Servierteller, können mit Soße bedeckt werden – und schon ist das Mittagsmahl perfekt. Die meisten Currywurstmaschinen sind vollkommen aus Edelstahl gefertigt und somit sehr leicht und schnell zu reinigen. Dies ist wichtig, denn an den Messern könnten Wurstreste hängen bleiben, die nicht nur sehr unansehnlich aussehen, sondern auch verderben könnten.
Currywurst am Fließband
Eine lange Schlange an der Lieblingsbude – das ist ein Graus für alle, die von ihrer Mittagspause noch etwas haben wollen. In Stoßzeiten ist eine Currywurstmaschine daher schon beinahe von unersetzbarem Wert. Ganz gleich, ob es sich um weiße oder rote Wurst handelt, ist schnelles Arbeiten gesichert. Ein Helfer am Grill oder an der Fritteuse ist unverzichtbar – er gart die Würste und die Pommes als Beilage, während ein Kollege oder eine Kollegin die Bestellung aufnimmt, kassiert und die (Papp-)Teller füllt. So geht es ruck zuck, die Schlange ist zwar lang, die effektive Wartezeit ist aber – im Vergleich zu handgeschnittener Currywurst – deutlich kürzer. Aus Zeitersparnis den Kunden die ganze Wurst in die Pappschale zu legen, kommt sicher nicht sonderlich gut an, wegen der schon erwähnten weniger praktischen Essenspraxis mit Plastikgabel und unscharfem, brüchigem Plastikmesser.
Die Currywurstmaschine im Haushalt
Eine Familie mit Kindern setzt sich natürlich auch zu Hause gerne an den Tisch, wenn es leckere Currywurst und Pommes – mit Ketchup oder Mamas Spezialsoße – gibt. Eine moderne Küche weist ja bekanntlich alle möglichen technischen Raffinessen auf. Ob nun gerade die Currywurstschneidemaschine hierzu zählen muss, entscheidet jede Familie am besten für sich selbst. Ich finde ja, das ist ein wenig mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Ok – weniger Kleckse auf der Tischdecke und – gerade bei vielen Essern – weniger Aufwand sprechen dafür. Eine gute elektrische Currywurstmaschine kostet aber durchaus über 150 Euro – und verstellt im Schrank oder auf der Arbeitsplatte auch den Platz, der für andere Dinge gebraucht wird. Am Imbiss unverzichtbar, zu Hause ein funktioneller Luxus.
Hommage an die Currywurst
Januar 19, 2011 by Fritti
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dedicated to Max Sonnenschein.
Currywurst to go – Curry-Cup, die Currywurst im Becher
Januar 16, 2011 by Fritti
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Drei Studenten haben sich aufgemacht, den Currywurst-Markt zu revolutionieren! Sie machen die deutsche Kult-Wurst mobil. Als regelmäßige Imbissbesucher hatte sie eine Sache nämlich immer gestört – das unpraktische Pappschälchen. Und sie hatten die ebenso simple wie praktische und gute Idee dem Take-Away-Trend zu folgen und die Currywurst in einen mobilen Becher zu packen. So landet die Wurst nicht auf der Hose, sondern im Mund. Wir finden, das ist ne gute Sache. Allerdings hoffen wir in der Pommeswelt, dass es auch so was wie einen Zwillingsbecher gibt. Oder wo soll man die Pommes hinein tun?
Denn die gehören ja nun für sehr viele zu einem Currywurst-Menu dazu.
Die Wurstrevolution starten die Curry-Cup Erfinder über ihre Website und natürlich auch bei Facebook.
Was haltet ihr von dieser Idee?
Macht Lust auf Currywurst: Der Currywurst-Führer
Januar 13, 2011 by Fritti
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“Sollte jeder Trucker, Außendienstler und Deutschland-Tourist im Handschuhfach haben!” – so lautet eine der Pressestimmen zum Currywurst Führer von Barbara Radl, erschienen im Eichborn Verlag.
Die Autorin Barbara Radl hat ganz Deutschland bereist und sich die Currywurstszene gründlich angesehen. 55 Currywurstbuden sind in ihrem Führer gelandet. Auf der Seite zum Buch im Katalog des Verlages heißt es:
Rund 800 Millionen Currywürste essen die Deutschen im Schnitt pro Jahr. Die Wurst ist neben Döner und Burger d e r Lieblingssnack der Deutschen, das inoffizielle Nationalgericht und zudem ein Stück Kulturgut der Nachkriegsgeschichte. Barbara Radl hat die schrägsten, kultigsten und extremsten Wurst-Locations der Republik besucht und in ihrem Führer festgehalten: Sie zeigt, an welcher Bude sich die Szene trifft und was für Geschichten mit ihr verbunden sind. Ob Bio- oder Tofuwurst, süß, sauer oder extrascharf, ob schrammelige Grillbude oder Deluxe-Restaurant – jede Lokalität ist ein Tipp und erzählt die Geschichte bundesdeutscher Geschmacks- und Esskultur.
Und tatsächlich – das Buch ist ein Geheimtipp, so wie sicher auch so manche dieser Buden, die die Autorin dort beschreibt. Große, kleine, schräge, berühmte Currywurstbuden – jede für sich hat irgendetwas Besonderes, ist besonders. Nicht erst seit dem Currywurstmuseum in Berlin dürfte klar sein – die Currywurst ist nicht nur lecker, sie ist auch Kult. Dementsprechend ist dieser Führer nicht nur hilfreich, sondern auch eine Huldigung an eine der beliebtesten Imbissspeisen der Deutschen.
Schon allein das Cover des Buches macht Lust, sofort die nächste Currywurstbude anzusteuern. Man fühlt sich gleich wie beim Imbiss an der Ecke, wenn man es nur ansieht. Wer vielleicht plant, eine Deutschlandreise auf den Spuren der Autorin und damit der Currywurst zu unternehmen, findet am Anfang des Buches eine hilfreiche Karte. Alle Stationen in Sachen Currywurst sind dort verzeichnet. Ideal für die Reiseroutenplanung.
Die Currywurst ist für den schnellen Imbiss zwischendurch und dieses Buch ist ebenso durchaus für die schnelle Lektüre. Man findet ruckzuck die Bude, die man sucht, und alle Infos, die man braucht. Wer es gemütlicher mag, der kuschelt sich in die Sofaecke und liest die ausführlicheren Beschreibungen jeder aufgenommenen Bude. Jedes Budenportrait stellt die besonderen Eigenarten der jeweiligen Bude heraus.
Besonderen Charme hat das Buch für mich dadurch – es ist komplett in Schwarz-Weiß gedruckt. So hat die Phantasie jeden Raum, sich die rote Sauce mit dem gelben Curry vorzustellen. Die Autorin wertet nicht, erstellt keine Rangliste der Top Buden. Wer das Buch gelesen hat, weiß – diese Buden sind alle gut und empfehlenswert. Eben jede auf ihre Art.
Ein Buch, das sich jeder Currywurst Fan leisten sollte (und leisten kann). Aber Vorsicht – nix für Menschen, die gerade Diät machen. Denn nach der Lektüre steuert man sicher alsbald den nächsten Imbiss an. Denn dann braucht man unbedingt und dringend eine Currywurst!
Die Pommeswelt verlost ein Exemplar des Currywurst Führers unter allen, die bis Ende Januar Fan der Pommeswelt auf Facebook geworden sind. Also schnell auf gefällt mir klicken und sich die Chance auf einen Currywurst-Führer sichern!
Eventlocation Currywurst-Museum: Kultig, kurios und köstlich
September 28, 2010 by Fritti
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Das Deutsche Currywurst Museum Berlin wird zu einer beliebten Location in Sachen kreative Events. Die Erlebnisausstellung fügt modernes Design und innovative Museumsgestaltung mit dem kulinarischen Wahrzeichen der Hauptstadt perfekt zusammen und vereint all das zu einer Eventlocation der ganz besonderen Art. Locationscouts finden im Deutschen Currywurst Museum Berlin das außergewöhnliche Ambiente charmant. Ob Lesung oder Preisverleihung auf der Bühne in unmittelbarer Nähe zur einmaligen Soßenskulptur, Produktpräsentation im museumseigenen Kinoraum, Worktalks in der Gewürzkammer, Pressegespräch mit einmaliger Interviewszenerie wie beispielsweise Wurstsofa und ÖkoCube oder Kunden- und Mitarbeiter-Events, auf denen auch kulinarische Phänomene entdeckt werden: Unternehmen, Institutionen und Verbände kommen auf den besonderen Geschmack und laden zu Firmenevents, Presseveranstaltungen, Vorträgen und Empfängen in das Deutsche Currywurst Museum Berlin ein.
Die interaktiven Exponate der Ausstellungsfläche sind Teil des Eventkonzepts und können von den Gästen genutzt werden. „Im Deutschen Currywurst Museum erhalten Veranstaltungen einen besonderen Akzent durch den einzigartigen Mix von Museumsthema, Rauminszenierung und Currywurstgenuss. Letzteres präsentieren wir im Rahmen von Event-Caterings unkonventionell als z.B. „Flying Currywurst in the Cup“, bei der bis zu sechs Sorten Wurst mit verschiedenen Soßen gereicht werden. Durch diese Kombination und die Ansprache aller Sinne entsteht ein außergewöhnliches Eventerlebnis mit hohem Erinnerungswert“, betont Veronika Löwer, kaufmännische Leiterin des Deutschen Currywurst Museum Berlin. Das kulinarische Cateringkonzept lebt von der Originalität und wird je nach Wunsch um Salate und Desserts ergänzt.

Neben der Location bietet Veronika Löwer mit ihrem Team professionelles Eventmanagement mit individuellen Akzenten, Organisation und kompetenter Umsetzung bis hin zur Gestaltung der besonderen Note für den einzelnen Auftraggeber. Begleitend buchbar sind erlebnisorientierte Führungen. Auf Wunsch wird auch das komplette Branding der Veranstaltung übernommen. Zusätzlich kann bei museumsgelabelten Give-Aways wie hochwertigen T-Shirts, Porzellanschalen oder FlapBags das Firmenlogo des jeweiligen Veranstalters integriert werden. Für Dokumentationszwecke kann der Veranstalter einen Mitarbeiter des Museumsteams mit Kamera buchen und so einzigartige Eventmotive realisieren.
Auch den weltweit führenden Hersteller von Dachfenstern und Dachwohnfenster-Zubehör, die Velux Deutschland GmbH, hat das Museumsteam für die Durchführung ihres Firmen-Events sehr schnell begeistern können: „Das Deutsche Currywurst Museum ist ein wirkliches Kleinod unter den Veranstaltungsorten der Hauptstadt. Das Design der Ausstellung und der individuelle Service haben uns sofort überzeugt. Veronika Löwer und ihr Team vermitteln Kreativität und Kompetenz aus einer Hand und begleiten ihre Kunden von Anfang an mit ausgeprägtem Blick fürs Detail und das Besondere”, betont Erika Pécsi, Leiterin Fachseminare der Velux Deutschland GmbH.
Die Location in Berlin Mitte, in unmittelbarer Nähe zum Checkpoint Charlie, bietet Platz für geschlossene Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen und 40 – 60 parallele Sitzgelegenheiten. Mobiliarergänzungen sind in Form von Stehtischen und Barhockern möglich. Zur Eröffnung haben über 100 Journalisten zeitgleich auf der Fläche gefilmt und Einzelinterviews geführt. Ausgestattet ist das Deutsche Currywurst Museum zudem mit einer modernen Licht- und Tonanlage. Die vielseitige Lichtgestaltung reicht von Architekturbeleuchtung bis hin zur vollständigen Verdunkelung. Verschiedenste Formen von Daten- und Videoprojektionen sind möglich und auch im Bereich Kommunikation lässt die moderne Ausstattung keine Wünsche offen.
Aktuelle Informationen unter www.currywurstmuseum.com.
In Berlin wachsen Currywürste auf dem Feld!
September 21, 2010 by Fritti
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Currywurstfeld in Berlin entdeckt!

Currywurst erst ab 18
September 21, 2010 by Fritti
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Twitter ist toll. Es informiert, ist kurzweilig und bringt einem immer wieder Dinge nah, die man sonst nie und nimmer entdeckt hätte. So wie die Currywurst ab 18. Ja, richtig gelesen – es gibt sie, die Ü-18-Currywurst.

Ich danke Danny Giessner dafür, dass ich sein Foto hier in der Pommeswelt zeigen darf. Und ich empfehle natürlich allen twitternden Fast food Freunden seinen Twitter-Account. Folgt ihm und ihr erfahrt von solchen schrägen Fast food Angeboten.
@geewing bloggt übrigens auch. Hier, mitten aus der Metropole, wo die einzig wahre Currywurst ihre Heimat hat. Womit auch klar ist, welche Position die Pommeswelt in dem “Streit” Ruhrpott oder Berlin einnimmt.
Die Currywurst-Kolumne (3) – das Geheimnis der Sauce
August 19, 2010 by Fritti
Filed under Currywurst, Infothek, Pommeswelt
“Currywurst – Alles, was man wissen muss”, so heißt das ultimative Buch über die Wurst, die wie keine andere Karriere gemacht hat in unserem Land. Geschrieben hat es der Journalist Marc Reisner, wir haben es in der Pommeswelt hier vorgestellt. Für alle, die das Buch gelesen haben und nun noch mehr von Marc Reisner über die Currywurst erfahren möchten und für alle, die es noch nicht gelesen haben, die aber einiges über die Currywurst erfahren möchte, ist diese neue Serie in der Pommeswelt. Wir konnten Marc Reisner als Kolumnisten für die Pommeswelt gewinnen und so gibt es ab heute in unregelmäßigen Abständen eine Currywurst-Kolumne in unserem Fastfood-Portal.
Im dritten Teil unserer kleinen Kolumnenserie lüftet Marc Reisner das Geheimnis dessen, was eine Currywurst erst zur Currywurst macht: die Sauce … Man erfährt wirklich Geheimnisse, die selbst mich als jahrelange Pommeswelt-Chefin ehrlich verblüfft haben.
Würziges Mitbringsel
„Ich hab’ dir was mitgebracht.“ Ziemlich rüde knallte ich dem Imbissbudenbetreiber meines Vertrauens eine schmale Glasflasche auf den Tresen, denn ich war immer noch ein wenig verärgert wegen seiner hinterhältigen Schärfeattacke bei meinem letzten Besuch. „Worcestershire-Sauce.“ Ich betonte jede Silbe.
„Die gehört in jede gute Curry-Sauce. Schon Herta Heuwer, Erfinderin der Original-Sauce hat das Zeug 1949 in ihren Mix gerührt.“ – „Ach was?“ Er machte große Augen, nahm die Flasche in die Hand und drehte sie langsam. „Vom amerikanischen Ketchup-Giganten, schau an.“ Ich hatte im Internet recherchiert: „Die Sauce ist unverwüstlich. Flaschen mit dem Zeug sind schon in Schiffswracks aufgetaucht, nach Jahren im Wasser, mit Seepocken überwuchert. Ein Reisender hat berichtet, er habe die Sauce in der verbotenen Stadt Lhasa in Tibet serviert bekommen. Und im neuseeländischen Dorf Te Wairoa, das vor über 120 Jahren bei einem Vulkanausbruch zerstört wurde, fand man später unversehrte Flaschen unter meterdicken Ascheschichten.“ Ich ließ mich von meiner Erzählung mitreißen.
Coca Cola als Basis
Der Imbissbudenbetreiber meines Vertrauens zuckte mit den Schultern. „Aber dieses Zeug allein kann doch keine gute Currywurst-Sauce machen.“ Ich schaute ihn an. „Natürlich nicht. Was benutzt du denn?“ Er griff in den Kühlschrank und stellte eine Flasche Cola auf den Tresen. „Danke, dass du fragst“, sagte ich, aber ich hätte lieber ein Bier. Er schüttelte leicht den Kopf. „Das ist eine der Grundzutaten, die manche Köche benutzen – süß und als Basis tatsächlich nicht schlecht geeignet.“ Jetzt staunte ich. „Hast du das probiert?“ Er nickte. „Hab’ ich, aber ich fand die Sauce zu klebrig, und meine Gäste mochten sie auch nicht recht.“ – „Das hätte ich auch gern mal probiert“, maulte ich. Seit drei Jahren war ich Stammgast, aber bei solchen wegweisenden Experimenten wurde ich übergangen… „Du hast an dem Tag jede Menge Sauce übrig gelassen“, grinste er. Ich erinnerte mich dunkel an einen Currywurst-Tag, an dem ich zwei Flaschen stillen Wassers in mich hineingeschüttet hatte.
Fruchtig süß ohne Zucker
„Eine fruchtig Note ist aber grundsätzlich nicht verkehrt“, fuhr er fort, bückte sich und kramte drei Getränke-Kartons aus dem Kühlschrank: Orangensaft, Ananassaft, Mangosaft. „Funktioniert als Basis hervorragend“, erklärte er, „und es braucht keinen Zucker.“ – „Und wie machst du nun die Sauce?“ – „Zwiebeln andünsten, mit dem Saft ablöschen, Gewürze wie Curry, Pfeffer, Salz, Kreuzkümmel dazu und das Ganze um die Hälfte einkochen lassen. Dann dieses Zeug…“, der zeigte auf die kleine Flasche mit der dunklen Sauce, die noch auf dem Tresen stand, „…und etwas Brühe untermischen, gehackte Tomaten aus der Dose dazu, abschmecken – fertig.“ Ich musste lachen, weil er das Rezept nur so heruntergerattert hatte. „Jetzt noch mal langsam und mit genauen Angaben zum Nachkochen, bitte.“ Der Imbissbudenbetreiber meines Vertrauens blickte mir finster in die Augen. „Spinnst Du? Niemand aus unserer Branche würde freiwillig sein größtes Kapital verschenken.“ Ich nickte beruhigend und erinnerte halblaut an den „Currywurst-Krieg von St. Pauli“, in dem es vor wenigen Jahren mal öffentlichkeitswirksam um ein teuer erworbenes Saucenrezept gegangen war, die sogenannte Rote Droge. „Anton Hunger vom ‚Schmalen Handtuch’ hat das Geheimnis angeblich von einem gewissen Schorsch erhalten, ein anderer Imbissbetreiber will aber für das gleiche Rezept einen hohen vierstelligen Betrag ausgegeben haben.“ – „das sollte mir mal passieren“, brummte der Imbissbudenbetreiber meines Vertrauens und deutete ein Aufrollen der Hemdsärmel über seine beträchtlichen Unterarmmuskeln an. Dann aber griff er hoch und angelte sich einen kleinen Bilderrahmen, der über dem CD-Spieler hing, mit dem er gelegentlich seine Gäste traktierte. „Was ist das?“, fragte ich. „Das Rezept kannste haben“, sagte er und drückte mir das klebrige und verstaubte Ding in die Hand.
Historische Tomatensauce
Ich las: „Man schneidet die Liebesäpfel in dünne Scheiben und streut auf jede Schicht etwas Salz, bedeckt sie und lässt sie 24 Stunden liegen; dann stampft man sie gut und köchelt sie eine halbe Stunde in einem Kessel aus Glockenmetall. Schließlich fügt man Muskatblüte und Nelkenpfeffer hinzu. Gibt man dann noch fein gehackte Zwiebel und einen Schuss Brandy hinzu, erhält man ein herrliches Ketchup.“ – „Und was ist das nun?“, wiederholte ich.
„Das ist das erste nachgewiesene Rezept für eine Tomatensauce“, sagte er, „stammt aus dem Jahr 1812 und ist von einem gewissen James Mease.“ Ich gab mich eingeschnappt. „Na toll – mit einem 200 Jahre alten Tipp willst du mich abspeisen. Ich gehe. Und die Worcestershire-Flasche kannst Du behalten, damit deine Saucen besser gelingen.“ – „Danke, ich habe meine eigene“, schmunzelte er und zog aus einem Regal eine große Flasche. Ist auch das Original, im 19. Jahrhundert von den Chemikern John Wheeley Lea und William Henry Perrins ursprünglich als Verdauungsmittel angerührt.“ Wütend drehte ich mich um. Da hatte der Imbissbudenbetreiber meines Vertrauens mich ziemlich blöd dastehen lassen. „Sei nicht sauer“, versuchte er mich zu beruhigen, als er mein verärgertes Gesicht sah. Ich gab nach und schüttelte ihm versöhnlich gestimmt die Hand. Dann ging ich. „Komm bald mal wieder“, rief er mir nach, „dann sage ich dir, warum es nicht Worcestershire, sondern ‚Wusterscher Sauce’ heißt.“ Ich ließ die Tür diesmal besonders kräftig hinter mir zuknallen.
copyright 2010 Marc Reisner
Currywurst-Kolumne Teil 1 – Welche Wurst ist die beste?




