Wer hat den Döner erfunden? Die Schweizer waren es nicht! ;)

Oktober 10, 2011 by Fritti  
Filed under Döner, Krümel, Pommeswelt

Im Jahr 1972 revolutionierte ein türkischer Arbeitsmigrant die deutsche Fastfoodkultur. In Berlin bot angeblich Kadir Nurman erstmals Grillfleisch vom Spieß im Brötchen an, mit Zwiebeln. Und legte damit den Grundstein für einen kulinarischen Integrationserfolg. Heute ist Nurman 79 Jahre alt.

Wir haben beim Deutschlandfunk einen Beitrag entdeckt, in dem Sven Kästner sich mit den Wurzeln des Döner Kebap befasst hat. Er hat auf der Dönermesse Döga den Erfinder persönlich getroffen und ihm eine wichtige Frage gestellt: Was ist ein schöner Döner? Und: Wer hat’s erfunden?

Und wer sich nun besonders für Döner interessiert, der sollte mal die Suchfunktion der Pommeswelt bemühen. Denn dieses kleine Posting ist nicht der einzige Beitrag zum Thema. Auf jeden Fall aber verdient unser Link-Special Döner besondere Beachtung. :)

Der Döner – besser als sein Ruf?

August 5, 2011 by Fritti  
Filed under Döner, featured, Pommes & Co., Pommeswelt

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Schon einige Schritte vor der Döner-Bude steigt der Duft der mittlerweile beinahe heimischen Imbiss-Spezialität äußerst appetitlich in die Nase. Hungrig hier vorbei zu gehen, schaffen nur die wenigsten. Doch es ist immer wieder präsent, das dumpfe Gefühl in der Magengegend, das nicht vom Hunger herrührt, sondern vom schlechten Gewissen, nicht gerade figurbewusst zu leben. Doch nach wenigen Gedanken an einen Salatteller oder einen Apfel stellen sich die meisten doch in die Reihe, um einen Kebab zu bestellen und mit Genuss zu verspeisen. Gleich vorneweg kann aber mit Fug und Recht behauptet werden, dass ein Dönerkebab als Mittagessen in Bezug auf seine enthaltenen Kalorien nicht recht weit abseits anderer Gerichte liegt. Allerdings muss dazu auch gesagt werden, dass sowohl in der Größe, als auch in der Marinade, der Verwendung verschiedener Fleischsorten und der Zubereitung der Dönersoße einige Unterschiede liegen und der Dönerkebab von daher aus Kaloriensicht nicht pauschalisiert werden kann.

Was ist drin? Dönerkebab, seine Zutaten und deren Kalorien

Die äußere Verpackung vom Kebab für unterwegs ist ein Fladenbrot. Dieses schlägt in etwa mit 240 Kalorien pro einhundert Gramm Brot zu Buche. Etwas weniger gehaltvoll ist die Variante des Dürüm Döner, da hier nur ein sehr flacher Brot-„Lappen“ den Inhalt umschließt. Im Inneren vom Kebab geht es zunächst gesund weiter: In den meisten Fladenbroten gibt es rohes Weißkraut, das sehr reich an Vitaminen ist und zudem pro einhundert Gramm nur 22 Kalorien enthält. Farbliche Abwechslung bringt eine Mischung mit rohem Rotkraut, ebenfalls nicht selten zu finden und kalorienmäßig aufgrund der geringen Menge beinahe zu vernachlässigen. Auch noch in die gesunde Sparte sind die Zwiebeln einzuordnen, die viele Kunden am Kebab-Imbiss aber einfach weglassen, um den Mundgeruch nach dem Döner-Verzehr etwas zu reduzieren. Als Garnitur werden Tomatenscheiben und frische Gurkenscheiben verwendet, die ebenfalls kaum auf der Hüfte landen dürften.

Das Fleisch, das vom Grillspieß abgeschnitten wird, kann sehr unterschiedlich aussehen, wenn es aus ernährungswissenschaftlicher Seite betrachtet wird. Ein Geflügel Döner klingt gut – ist aber nicht aus reinem mageren Putenfleisch oder Hähnchenfleisch hergestellt, was die Kalorien durchaus nach oben treibt. Zwischen den Lagen aus Geflügel oder anderen Fleischsorten befinden sich nämlich Hackfleisch-Lagen, in denen auch fetteres Fleisch enthalten ist. Das macht den Dönerkebab saftig und lecker, da Fett ja bekanntlich ein wichtiger Geschmacksträger ist, aber sorgt eben auch nicht unbedingt für eine Empfehlung im Diät-Ratgeber. Wird für die Herstellung vom Grillspieß, den die meisten Imbissbetreiber fertig einkaufen und nur noch selbst auf den Grill hängen, Rindfleisch oder nach Originalrezept Hammel- oder Lammfleisch verwendet, steigt die Kalorienzahl schon anhand der Fleischsorte. Das Fleisch wird bei der Fertigstellung vom Spieß mit verschiedenen Gewürzen mariniert, unter anderem aber auch mit Joghurt. Der Hackfleischanteil in jedem Dönerkebab sollte aber unter sechzig Prozent liegen. Die Sauce besteht nicht nur aus Joghurt, sondern wird zum Teil mit Mayonnaise vermischt, was sie etwas gehaltvoller macht. Aber auch hier finden sich gesunde Komponenten, wie Gurkenstückchen, Zwiebeln und natürlich nicht selten eine gehörige Portion Knoblauch, je nach Bude und Geschmack des Kunden. Ein Döner liegt mit insgesamt etwa 500 Kalorien durchaus im Rahmen eines akzeptablen Mittagessens.

Kebab auf dem Teller

Der Dönerkebab, für den es in Deutschland neben dieser Duden-Schreibform noch unterschiedliche andere Schreibweisen gibt, wird oft auch auf dem Teller angeboten – für die Imbissgäste, die Zeit haben, in Ruhe zu essen. Ob mit „p“ oder „b“ am Ende spielt keine Rolle, ebenso, ob zusammen- oder auseinandergeschrieben. Auf dem Teller findet sich das Fleisch in seiner typischen Form, zusammen mit Salat, der Sauce und einem Stück Fladenbrot, knusprig aus dem Ofen. Und siehe da, auch mit Pommes Frites finden sich einige Angebote in den mehr als 15.000 Dönerständen in Deutschland.

Der Döner-Schneide-Roboter

Rationalisierung in der Döner Bude…

Gefunden auf der Facebook-Seite vom Marmaris Imbiss Aalen.

Döner Kebab – das steckt am Spieß

Mai 28, 2009 by Fritti  
Filed under Döner, Infothek, Pommeswelt

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Eine Meldung bei Stiftung Warentest ist eine gute Gelegenheit hier noch einmal auf unser Link-Special Döner Kebab hinzuweisen. Unter dem Titel: Das steckt am Spieß informiert diese Meldung kurz und knapp über interessante Fakten rund um “das sich drehende Röstfleisch.” Ich wusste z.B. nicht, dass Reste vom Vortag nicht mehr verkauft werden dürfen. Oder was es bedeutet, wenn ich einen Döner nach Kebap-Art kaufe. Was diese Meldung aber auch nicht klärt: Schreibt man eigentlich Kebab oder Kebap? Auch bei Stiftung Warentest kommen in der kleinen Meldung beide Schreibweisen vor. Also dachte ich, muss das die Pommeswelt auch nicht so genau nehmen. ;-)

Die Dönerzeitung

Mai 7, 2009 by Fritti  
Filed under Döner, Pommeswelt

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Zwar haben wir hier ein Döner-Linkspecial vorgestellt, aber die Dönerzeitung kommt noch nicht drin vor, auf die sind wir vorhin erst zufällig gestoßen.

doenerzeitung

Im Vorwort der hier abgebildeten Ausgabe schreibt der Herausgeber:

Es gab in den Jahren 2005 und 2006 bereits  zwei  Ausgaben der Dönerzeitung, diese  waren aber in erster  Linie auf die reinen  Dönerproduktionsbetriebe, also die  Industriebetriebe die den ganzen Döner  herstellen,  ausgerichtet. Die neue Dönerzeitung will mehr als sich nur  mit dem  Produzieren von Döner zu  beschäftigen. Wir sind das  erste  Fachmagazin, das sich mit vielen weiteren  Themen  rund um die gesamte Dönerbranche  einsetzt. Natürlich ist  die Produktion  weiterhin ein Thema, aber nur eines von  vielen.

Es geht in der Dönerzeitung um viel mehr als  nur Fleisch  und Gewürze miteinander zu  vermischen, das ganze in  runder Form in  Folie zu wickeln und einzufrieren. Wir  sprechen von allem, was sich ein  Dönerkunde wünscht -  von Informationen  zum Produkt selbst aber auch die Art  und  Weise wie und wo er verzehrt wird.  Und dabei soll auch und vor allem die  Kurzweil und  Unterhaltung beim Döner  essen nicht zu kurz kommen.  Der  Dönerkunde muss das passende Restaurant  auswählen, irgendwie den Weg dahin finden  (Routenplaner, Navigation) und bewältigen  (Fahrzeug),  dann parken (Parkplatz -  Themen), den passenden Döner  für seinen  Geschmack und Gesundheit auswählen.

Und zum Thema Unterhaltung gibt es doch tatsächlich: DSDDL – Deutschland sucht das Döner Lied. Dort haben wir übrigens auch diese Perle gefunden. ;-) Abgesehen vom Vorwort und diesem Wettbewerb ist die Zeitung allerdings recht leer. Die Redaktion hat Themenideen, aber offenbar fehlen ihr die Texte dazu. Und so kann jeder mitschreiben. Ich vermute mal, Honorar gibt’s keines. Zumindest wird davon nichts gesagt. Dafür aber sind Mediadaten und Werbepreise vorhanden. ;-) Und ein Suchbild. Die beiden einzigen alten Ausgaben kann man sich hier downloaden und ansehen. Und im Forum mit dem Charme eines Usenets aus den Gründerzeiten des Internets kann man sich austauschen. Allerdings braucht man da Geduld im Dialog, es ist noch jung und relativ unentdeckt von der Öffentlichkeit.

Fazit: Ich bin wirklich nicht sicher, ob das alles ernst gemeint ist oder ob es sich hier um Satire handelt. Denn ehrlich – ein Fachmagazin stell ich mir doch anders vor. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Pommeswelt empfiehlt Profis für die Umsetzung.

Das Döner-Linkspecial

April 13, 2009 by Fritti  
Filed under Döner, Infothek, Pommeswelt

Hier in diesem Beitrag hatte ich es angekündigt, und es wird Zeit, dass wir der Pommeswelt das Linkspecial Döner spendieren.

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[Foto: piqs.de]

Kaum hatten wir begonnen, zu recherchieren, was es alles zu Döner zu sagen gibt, da stand eigentlich schon fest – so ein Link-Special muss gar nicht sein, denn das gibt es schon. :-) Der Autor hat einen tollen, lesenswerten Beitrag über den Döner geschrieben – Geschichte, Herkunft, Umsatz, Döner im Theater, Satire, und vieles mehr. Hinklicken! Dann findet ihr auch den Dönerfreund, die Suchmaschine für Deutschlands beste Döner und erfahrt, dass ein Döner eine gesunde Hauptmahlzeit ist.

Aber wir haben noch weiter gesucht und können diesen Beitrag von deutschlandpuls nun noch ergänzen.  Wir haben wie immer in der wikipedia begonnen. Neben dem oben genannten Beitrag auch ein guter Startpunkt für eine Reise durchs Netz auf den Spuren des Döners. Und vor allem findet man dort auch schöne Fotos.

doner_kebab

[Dieses Bild basiert auf dem Bild Döner Kebab aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Wollschaf.

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Döner-Gütesiegel

Februar 12, 2009 by Fritti  
Filed under Döner, Infothek, Pommeswelt

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doenerkl

Beim “Welt-Döner-Kongress” in Antalya haben 140 Döner Hersteller aus 16 Ländern die Einführung eines Gütesiegels beschlossen. Damit gehen die Döner-Hersteller in die Offensive und wollen angesichts immer neuer Gammelfleischskandale Qualität demonstrieren und beweisen. Immerhin ist Döner in Deutschland mittlerweile genauso beliebt wie die Currywurst. Die Zeit ist also reif für die Einführung eines Döner-Kebab-Gütesiegels. Gleichzeitig soll Döner auch teurer werden. Garantierte Qualität hat eben ihren Preis.

via: konsumo.de