Salat im Imbiss: Und immer wieder Eimerware

September 9, 2011 by Fritti  
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Foto: Rolf Handke / pixelio.de

Mit einem deutlich hörbaren Klatschen, anders lässt sich dieses Geräusch nicht beschreiben, landet der Kartoffelsalat auf dem Pappteller am Imbiss: Aus einer Schüssel wird er zwar entnommen, was jedoch nichts über seine Herkunft aussagt. Selbst die frischen Kräuter, die schön als Dekoration über der gelben Masse verteilt sind, täuschen manchmal nicht darüber hinweg, dass gerade Kartoffelsalat gerne als Eimerware eingekauft wird. Könnten die Kunden am Büdchen einen Blick in die Vorratskammer werfen, würden sie neben dem Kartoffelsalat aber auch noch Krautsalat, fertig angemachten Gurkensalat und viele andere Fertigprodukte aus Eimer oder Dose finden. Rote Beete, Karotten, Bohnen: Die Convenience Produkte gibt es nicht nur im kleinen Einmachglas für den privaten Gebrauch, sondern auch für die Gastronomie.

Vorteile für den Imbissbetreiber

Der Imbiss Inhaber weiß nie so recht: Kommen heute Gäste oder eher nicht? Das Tagesgeschäft kann zwar in etwa anhand der Wochentage abgeschätzt werden, ändert sich aber eventuell witterungsbedingt vom Boom zum Flop. Bei einem Ansturm ist der Weg in die Vorratskammer zum nächsten Eimer oder zur nächsten Konserve nicht weit – und schon können fünfzig weitere Gäste einen Salat zu ihrer Bulette serviert bekommen. Bei schlechtem Wetter überzeugt die Haltbarkeit der Produkte, die entsprechend mit Konservierungsstoffen versetzt sind. Außer einem Dosenöffner oder einem beherzten Griff zum Deckel vom Plastikeimer braucht es kaum Vorbereitungen, einmal abgesehen vom netten Anrichten in Schüsseln oder in den Edelstahlbehältern in der Salatbar. Eine gewisse praktische Erleichterung und vor allem eine immense Zeitersparnis sind bei der Verwendung der Convenience-Konserven also nicht von der Hand zu weisen.

Ob im Einkaufspreis unbedingt ein Vorteil liegt, kann nicht pauschal gesagt werden. In Abhängigkeit zu einem geringeren Personalaufwand sind die Konserven sicher billiger; in Anbetracht saisonal manchmal höherer Preise für Frischgemüse und knackige Salate sicher auch.

Die Qualitätsfrage

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Zu knackigen Pommes oder einer Currywurst mit einer leckeren Soße, möchten viele Gäste am Imbiss auch einen kleinen Salatteller. Sicher sind sie gerne bereit, ein paar Minütchen zu warten und dafür einen frisch zusammengestellten Salat zu erhalten, bei dem der Anteil der Dosenkost gering gehalten ist beziehungsweise völlig fehlt. Ohne Zweifel wird es am Morgen eine Stunde länger dauern, frische Salate der Saison vorzubereiten. Auch wird niemand etwas dagegen einwenden, wenn im Winter teure Frischkost fehlt und durch rote Beete oder Möhren aus der Büchse ergänzt wird. Gerade die Möhren können mit etwas Schmand, einem Zwiebelchen, frischen Kräutern und ein paar Gewürzen zu einer schmackhaften Beilage zubereitet werden, ohne dafür Stunden in der Küche stehen zu müssen. Besser ankommen wird zu Grillteller, Rindswurst und Currywurst ein frischer Salat mit einem peppigen Dressing auf jeden Fall.

Der Kartoffelsalat ist hier eine absolute Ausnahme. Leider greifen viel zu viele Imbissbetreiber nur allzu gerne zum Eimersalat, um Zeit und Aufwand, keinesfalls aber Geld zu sparen. Jeder, der zu Hause schon einmal frischen Kartoffelsalat gemacht hat, weiß auch, wie dieser aussieht. Kartoffeln sind naturgemäß nicht immer leuchtend gelb und bleiben, je nach Sorte, auch nicht so schön in Scheibenform, wie sie am Imbiss dann portioniert werden. Doch jeder noch so einfache selbst gemachte Kartoffelsalat ist besser, als die halbrohen Kartoffeln, von denen der Gast vor lauter Konservierungsmitteln, Essig und Öl ohnehin nicht mehr viel hat. Hier wäre es wünschenswert, würden die Meisterköche der Imbissbuden ihren Kartoffelsalat selbst zubereiten – aus echten Kartoffeln, auch wenn die gepellt werden müssen.

 

Viele, viele kleine Pommes

Juni 14, 2009 by Frank  
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Was passiert eigentlich, wenn man Pommes ganz klein macht. Und ganz viele. Und sie dann in heißem Fett brät? Oft kommt noch Ei und Mehl dazu. Das muss aber nicht sein. Es gibt unübersehbar viele Variationen dieses Rezeptes. Und auch viele verschiedene Namen für das Ergebnis. Zum Beispiel Reibekuchen. Angesichts dieser Vielfalt kann man nachvollziehen, dass Nataly Bleuel die Fritte vergleichsweise langweilig findet.

Kufri Frysona :-)

April 17, 2009 by Fritti  
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Kufri Frysona – noch nie gehört? Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn Kufri Frysona ist ganz neu. Und zwar eine neue Kartoffelsorte aus Indien, die sich für die Herstellung von Pommes frites eignet. Herausgebracht wurde sie vom Central Potato Research Institute (CPRI), Shimla und es ist die allererste Kartoffelsorte aus Indien überhaupt, die sich demnächst dann wohl in den Fritteusen dieser Welt finden wird. Den vollständigen Beitrag dazu gibt’s im Fruchtportal.

Kartoffel, Kartoffel, Kartoffel

Januar 27, 2009 by Fritti  
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Ohne Kartoffeln gäbe es keine Fritten. Deshalb hier ein Link mit ganz vielen Links zur Kartoffel, zu Kartoffelsorten, Verarbeitungsarten und vielem mehr!

Frittenkonsum hat stark zugenommen

Januar 5, 2009 by Fritti  
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“Die Kartoffel erfreut sich bei den Deutschen weiter großer Beliebtheit – ob als Kartoffelsalat, Chips oder Pommes frites. So viele Kartoffeln wie im Wirtschaftsjahr 2007/08 sind in Deutschland noch nie verarbeitet worden.”

Der Verbrauch von Kartoffeln für die Herstellung von Kartoffelprodukten ist insgesamt deutlich gestiegen und besonders stark habe der Absatz von TK-Pommes frites zugenommen:

“Zwischen Juli 2007 und Juni 2008 stieg der Absatz um 14 Prozent auf 517 000 Tonnen Produktgewicht.” (mehr zum Thema hier. )

Na, wenn das mal keine gute Nachricht fürs Frittenblog ist. In diesem Sinne:

HAPPY NEW YEAR liebe Fastfood-Freunde!

Das Jahr der Kartoffel

Dezember 5, 2008 by Fritti  
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Einer unserer Hauptversorger im nahrhaften, sowie im fettigen Essen wurde dieses Jahr belohnt. Die UN erklärte das Jahr 2008 zum Jahr der Kartoffel, um diese somit besonders zu ehren. Und es stimmt in der Tat, von ihrer vermutlich ersten Entdeckung 1570 bis heute war es ein langer Weg. Heutzutage gibt es über 150 verschiedene Sorten von Kartoffeln und noch weit mehr Gerichte.

Man will gar nicht daran denken, was Fast-Food-Ketten ohne Pommes wären, oder ein Fernsehabend ohne Kartoffelchips? :-) Das mag man sich offenbar auch in der Schweiz gar nicht erst vorstellen. Kartoffel.ch ist ein Angebot, das der Mutter aller Fritten wirklich alle Ehre macht. Dort kann man sogar online Kartoffeln schälen. ;-)

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Gute Kartoffelernte in NRW

Oktober 22, 2008 by Fritti  
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Pommes und Pommespreise für die nächsten Monate scheinen gesichert. :-)

Rekordverdächtige Kartoffelernte…

Oktober 18, 2008 by Fritti  
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… sorgt für Pommes frites in Massen.

Essen in Irland

Oktober 18, 2008 by Fritti  
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In Irland gibt es die Kartoffeln zu allen Anlässen und in allen Variationen – berichtet der Main-Rheiner.

Niederlande: Kartoffelernte beginnt später

Oktober 12, 2008 by Fritti  
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Es hat zuviel geregnet, deshalb wurde die Kartoffelernte in den Niederlanden verschoben. Zwar sei es verfrüht, aufgrund massiver Regenfälle von Ernteschäden zu reden, aber Fachleute rechneten mit Fäule bei den noch nicht geernteten Kartoffeln. Das beträfe etwa 35 – 40% der Kartoffeln.

Der Marktpreis für die für Pommes besonders geeignete mehlige Sorte Bintje lag am Beginn der Woche 41 bei 10,00€ per kg ab Erzeuger.

via: Fruchtportal.de

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