Frittieröle – was man wissen sollte
Januar 15, 2012 by Fritti
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FRITTIERÖLE SIND LEBENSMITTEL …
… sie unterliegen daher der Lebensmittelüberwachung. Lebensmittel dürfen weder gesundheitsschädlich, verdorben oder sonst nachteilig beschaffen sein.
DIE VERWENDUNG VON VERDORBENEM FRITTIERÖL IST VERBOTEN
Werden Frittieröle zu hoch oder zu lange erhitzt entstehen Zersetzungsprodukte wie z. B. Acrylamid. Solche Frittieröle sind im Sinne des Lebensmittel und Bedarfsgegenständegesetzes als verdorben zu beurteilen, ebenso die darin frittierten Lebensmittel. Außerdem stehen die Zersetzungsprodukte im Verdacht gesundheitsschädlich zu sein. Derartig veränderte Frittierfette dürfen nicht mehr verwendet werden.
WELCHES ÖL SOLL VERWENDET WERDEN?
Frittierfett ist in der Regel im unteren Qualitätssegment angesiedelt und dementsprechend schnell verdorben. Frittieröl hingegen ist meistens teurer, doch der höhere Preis zahlt sich aus. Ein höherwertiges Frittieröl garantiert eine geringere Ölaufnahme des Frittiergutes, die Folge ist die verminderte Fettzufuhr in den Speisen wodurch diese gesünder und bekömmlicher für den Menschen sind. Ein weiterer Vorteil ist eine längere Lebensdauer des Öls.
DIE RICHTIGE FRITTEUSE
Elektrisch beheizte Fritteusen mit einstellbarer Temperaturregelung sind empfehlenswert. Das Material soll nichtrostender Stahl (z. B. V 4 A) sein. Der Boden der Fritteuse soll sich nach unten verjüngen und einen Auslauf haben, damit das Fett abgelassen und der Bodensatz täglich entfernt werden kann.
FRITTIERTEMPERATUR MAX. 175°C
Eine wichtige Grundregel des Frittierens ist die korrekte Frittiertemperatur, diese beträgt optimalerweise 175°C. Wird heißer frittiert verringert sich die Lebensdauer des Frittieröls um gut 20%. Zusätzlich entstehen verstärkt Acrylamide. Wird unter einer Temperatur von ca. 160°C frittiert, nimmt das Lebensmittel zu viel Öl auf und die Speisen haben einen überdurchschnittlich hohen Fettanteil. Eine Orientierung bieten Tabellen, die optimale Frittierzeiten und -temperaturen für verschiedene Lebensmittel empfehlen.
KOSTENEFFIZIENTES FRITTIEREN
Das Frittieren bietet viel Potenzial um Kosten zu sparen. Das gelingt am Besten durch den Einsatz von gehärteten oder teil gehärteten Speiseölen, diese sind länger haltbar, da sie weniger ungesättigte Fettsäuren enthalten. Öle mit einem hohen Gehalt an Linolensäuren wie Leinöl werden schneller ranzig und sollten daher nicht zum Frittieren genutzt werden. Ein Hoher Wassergehalt und eine lange Garzeit des Frittierguts wirken sich ebenso negativ auf die Haltbarkeit des Öls aus. Die optimale Frittiertemperatur von 175°C verleiht dem Gargut die gewohnte goldbraune Kruste bei längstmöglicher Nutzungsdauer des Frittieröls. Auch eine kühle und dunkle Lagerung des Öls wirkt einem schnellen Verderb entgegen. Zusätzlich kann durch tägliches Filtern die Haltbarkeit des Frittiermediums beträchtlich verlängert und die Qualität sowie der Geschmack der Produkte verbessert werden.

Der VITO® Frittierölfilter
Die SYS Systemfiltration GmbH in Tuttlingen hat bereits im Jahr 2001 diesen Frittierölfilter entwickelt. Er erreicht bei täglichem Einsatz eine bis zu doppelte Standzeit des Frittieröls, reduziert den Reinigungsaufwand der Fritteusen erheblich und eignet sich für den Einsatz in allen Fritteusen und Fettbackwannen, mit jeder Art von Frittiermedium. VITO® Frittierölfilter wird direkt in die heiße Fritteuse, auf die Heizschlangen oder auf den Beckenboden gestellt, befördert das Öl durch einen Speziell entwickelten Zellulosefilter, der es von Schweb- und Bitterstoffen befreit. Das Ergebnis ist eine hohe Qualität des Frittiergutes, Steigerung der Lebensdauer des Frittieröls, eine saubere Fritteuse und eine Ersparnis in der Reinigung. Die kompakte, leichte Bauweise und eine unkomplizierte Reinigung in der Spülmaschine sprechen für eine einfache Handhabung. Als ideale Ergänzung zur Filtration bietet SYS den VITO® Oiltester zur Bestimmung der Frittierölqualität an, so dass keine unnötigen Kosten durch zu frühen Frittierölwechsel entstehen.
Pommeswelt berichtete bereits in 2009 schon einmal über den diesen Frittierölfilter.
Selbst gemachtes Ketchup: Ultimative Beilage zur Pommes
Januar 9, 2012 by Fritti
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Pommes und Ketchup – das ist wie Blitz und Donner, Salz und Pfeffer, Hanni und Nanni: Die beiden Speisen gehören zusammen, da gibt es keine Frage. Backofenpommes als Abklatsch der echten, frittierten Schlemmerkartoffel sind weithin bekannt – teils beliebt, meist aber verpönt; eine praktische Lösung für zwischendurch eben. Doch über das Ketchup, das den goldgelben Stangen beigefügt wird, denken viele Menschen einfach nicht nach. Dabei sind die Ketchup-Flaschen aus dem Discounter eigentlich nicht das Gelbe vom Ei – zumindest dann nicht, wenn einmal selbstgemachte Tomatenwürze verspeist werden durfte. Das Ketchup Marke Eigenbau ist nicht schwer zu machen, wenngleich dafür Zeit benötigt wird. Summa summarum ist die Würzsoße auch teurer, als die Convenience Konkurrenten, dafür ganz sicher frei von Konservierungsmitteln, mit einer kontrollierbaren Zuckermenge und einem unvergleichlichen Geschmack. Frischer geht’s eben nicht.
Was gehört in Tomatenketchup?
In Anlehnung an ein Rezept vom bekannten Koch Jamie Oliver lässt sich die Liste der Zutaten schnell nennen: Tomatenketchup kann natürlich nicht ohne die in Österreich als Paradeiser bekannten Gartenfrüchte entstehen. In der Regel werden rote Tomaten verwendet – wer möchte, darf sich aber ruhig auch der farblichen Varianten in Gelb oder Grün bedienen. Die Grundmasse für das spätere Ketchup kann rein aus frischen Tomaten gewonnen werden; Geschmack und Farbe geben aber auch die gehackten Kollegen aus dem Dosenregal. Weitere Geschmacksträger sind Sellerie, Zwiebeln und Knoblauch – wer ihn mag. Die geruchsintensive Knolle kann auch weggelassen werden. Das gleiche gilt für Ingwer – wer kein Fan dieser Besonderheit in der deutschen Küche ist, darf auch darauf verzichten. Je nach Menge des fertigen Ketchups und gewünschter Schärfe kommen Chilischoten in den Kochtopf – befreit von den Kernen.
Chili - Foto: Joujou - pixelio.de
Gewürzt wird nicht nur mit Salz und Pfeffer, sondern auch mit Koriander, Nelken und frischem Basilikum. Fenchel ist eine weitere Beigabe, neben Zucker, einem guten, nicht zu sauren Essig und einem Schuss Olivenöl. Diese Zutaten werden nacheinander zum zunächst etwas angeschwitzten gewürfelten Sellerie, zu den Zwiebeln und Tomaten gegeben – die Gewürze nach und nach beigemengt. Zuletzt sorgt der Passierstab für die bekannte Konsistenz. Sollten nun noch unerwünschte Stückchen im Topf sein, hilft eine Passiermühle. Soll das Ketchup für Kinder zubereitet werden, empfiehlt sich eine etwas andere Zusammenstellung; aufgrund der Schärfe die Chili wegzulassen, den Zucker zu reduzieren und es mit den anderen Gewürzen nicht zu übertreiben, ist dann ratsam. Geschmacksvarianten gibt es nicht nur mit Curry oder Barbecue Gewürz, sondern ganz nach dem eigenen Gaumen.
Der höhere Preis zahlt sich aus!
Selbst ohne die Arbeit zu rechnen, ist schnell klar: Selbst gemachtes Ketchup ist teurer, als gekauftes. Doch der Preis zahlt sich gleich auf verschiedene Art und Weise aus. Zum einen schmeckt – nach einigen Probeläufen – wirklich alles so, wie es gewünscht wird. Die Qualität beginnt beim Einkauf. Ein gutes Gefühl, zu wissen, wie die Tomaten ausgesehen haben, aus denen die rote Lieblingsspeise der Kinder hergestellt wurde. Weniger Zucker, bei unvergleichlichem Geschmack: Das gibt es bei Fertigware kaum. Wer sich einige Glasflaschen mit Schraubverschluss oder Einmachgläser besorgt, kann auf Vorrat arbeiten – ein weiterer Arbeitsschritt ist dann allerdings das Einwecken. Je mehr Ketchup in einem Aufwasch selbst hergestellt wird, umso geringer werden der Aufwand und auch der Preis pro Flasche. Übrigens ist diese Küchenarbeit ein Heidenspaß für die Kids in der Familie – sie werden begeistert mithelfen.
Und für den Imbissbetreiber wird sich die Mühe und die Investition irgendwann in barer Münze auszahlen. Wenn sich nämlich herumgesprochen hat, dass es bei ihm den besten Ketchup überhaupt auf die Pommes gibt!
Sehr viel mehr zum Thema Ketchup gibt’s übrigens hier im großen Pommeswelt Linkspecial zum Thema Ketchup.
Der Butler bringt’s: Pizza online bestellen!
Dezember 5, 2011 by Fritti
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Immer mehr Menschen lassen sich ihr Essen liefern, um so besser, dass dieser Lieferservice immer besser wird und sein Netz immer engmaschiger auslegt. Wer Lust auf Pizza, Pasta oder Sushi hat, ist schließlich froh, wenn es einen Butler gibt, der einem das gewünschte Essen auch bringt. Einer davon ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Butler, der einem nahezu seinen Lieferwunsch von den Augen abliest. Na ja, nicht ganz…
aber wer einmal beim Portal www.bringbutler.de bestellt hat und sich dazu dort registriert hat, wird sich bestimmt wieder an den Butler wenden, denn das Handling ist echt komfortabel und man spürt die langjährige Erfahrung – das Portal ist bereits seit ca. 10 Jahren online und wir seitdem beständig erweitert. Mittlerweile kann der User aus tausenden von Lieferdiensten auswählen und direkt bestellen.
Außerdem positiv: Letzte Bestellungen werden angezeigt, Bewertungen – direkt einsehbar auf der Startseite des Portals – können auch nachträglich noch gegeben oder verändert werden. Interessant ist auch, dass die Auflistung der Lieferdienste nach den eingegangenen Kunden-Bewertungen angezeigt wird. D.h. jeder Heimservice mit guten Bewertungen steht am Anfang der Liste. Sortieren kann man aber auch nach Öffnungszeiten. Auch kann man mehrere Lieferadressen angeben. Wer zum Beispiel regelmäßig von zu Hause und auf der Arbeit bestellt, muss sich nun nicht mehr um die korrekte Lieferadresse kümmern; My-Bringbutler fügt nun automatisch die richtige Anschrift ein. Einfacher geht Pizza bestellen nun wirklich kaum. Echter Butler-Service eben.
Guten APPetit – mit der neuen iPhone-/Android-App für Pizza, Pasta …
Auch die Bringbutler-Pizzataxi-App für iPhone, iPad oder Android-Handy (hier hatten wir auch schon mal drüber geschrieben) hat neuerdings den MyBringbutler-Account integriert. Somit ist es egal, ob über den Rechner oder die App bestellt wird, der Loginbereich inkl. Favoriten, Bestellungen, Bewertungen und Lieferadressen ist stets synchronisiert. Mit der Pizza-Bringdienst-App ist das Bestellen sogar noch einfacher als mit dem Internet-Browser am Rechner. Nach der GPS-Lokalisierung zeigt die App automatisch die teilnehmenden Bringdienste des aktuellen Ortes an. Die App knüpft seit ihrer Onlinestellung im letzten Jahr an den Erfolg der Hauptportals www.bringbutler.de an. Wer sich öfter Pizza und Pasta nach Hause bestellt, der sollte sich diese Lieferservice-App wirklich besorgen. Mit so einer App hat man seinen Lieferservice praktisch immer in der Nähe, ganz egal wo man ist. Mit der App erlaubt Zugriff auf alle wichtigen Funktionen des Bringbutlers. Echt empfehlenswert!
Fastfood für Vegetarier
Juli 13, 2011 by Fritti
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Spätestens mit dem Gemüse Mac von McDonald’s, dem so genannten Veggieburger wurde Fastfood auch für Vegetarier salonfähig. Gab es vorher höchstens Pommes, wenn ein vegetarisch lebender Kunde eher aus Zufall am Schnellimbiss landete, so entdeckte die Branche schnell den Handlungsbedarf, der hier gegeben war.

Der fleischlose Veggieburger von McDonalds - Foto: McDonalds Pressecenter
Heute ist es kaum noch ein Problem, die Gelüste nach schnellem Essen auch ohne Fleisch ausleben zu können. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist Mr. Clou – ein Franchise Unternehmen der besonderen Art. Dieses Unternehmen konzentriert sich darauf, Fastfood für Vegetarier in die Welt hinauszutragen. Der Erfolg gibt Mr. Clou Recht, wie etwa die Filiale am Hamburger Hauptbahnhof zeigt. Hier finden sich Vegetarier und abwechslungshungrige Fleischesser gleichermaßen ein, um die vornehmlich gesunden Leckereien zu genießen – schnell und günstig nach Imbiss-Art, aber garantiert fleischlos und dennoch geschmackvoll. Die Mitarbeiter in jeder Mr. Clou Filiale sind bestens geschult und können nicht nur verkaufen, sondern auch beraten. Säfte, frisch aus der Presse, versprechen einen hohen Vitamingehalt; wichtig für gestresste Damen und Herren, die in der Mittagspause schnell ihren Hunger stillen wollen. Reichlich Auswahl gibt es auch an der Salattheke, selbstverständlich kombiniert mit vielfältigen Dressings. Zum Salat passt ein Wrap, wer mag, kann sich aber auch eine Back-Kartoffel mit Dip bestellen. Alle Gerichte sind selbstverständlich auch „to go“ erhältlich, das gilt selbst für Dessert und Kaffee.
Soja-Produkte als Fleischersatz
Wie auch in der heimischen Küche müssen die Vegetarier am Imbiss nicht auf Gebratenes verzichten. Lecker zubereitete Pommes sind ja nicht zu verachten – doch im Burger darf es ab und an auch einmal etwas anderes sein, als nur Gemüse, zu Bratlingen verarbeitet. „Bio“ als Prädikat und vegetarische Ernährung liegen nicht allzu weit auseinander, treffen sich im vegetarischen Fastfoodtempel aber auf faszinierende Weise. Das Zauberwort heißt Soja: Gerne legen die gesundheitsbewussten Schnell-Schlemmer einige Cent mehr auf die Verkaufstheke, wenn sie dafür biologisch hergestellte Sojaprodukte, zum Beispiel als Grill- und Currywurst, aber auch als Schnitzel oder Steak und letztendlich sogar als Burger-Frikadelle genießen können. Selbst auf Spießen, gesteckt mit Zucchini, Paprika oder anderen Gemüsesorten, kommt Soja hier auf den (Papp-)Teller. Nun fehlt nur noch ein Fingerzeig auf die Salatbar und das Dressing nach Wahl und schon schlemmt es sich vegetarisch lecker.
Seitan: Noch neu, aber durchaus beliebt
Foto: Rotus / pixelio.de
Wer nicht vegetarisch lebt, könnte eine Bildungslücke schließen, wenn er am Veggie-Imbiss steht. Ist dieser nämlich up to date, gibt es dort auch Speisen, die mit, beziehungsweise aus Seitan hergestellt werden. Seitan ist Weizenmehl, das mit Wasser verrührt und geknetet wird. Nach dieser Vorarbeit ruht der Teig einige Zeit, bevor er immer wieder geknetet und dabei mit Wasser ausgewaschen wird. Dadurch wird der Stärkegehalt reduziert; es entsteht eine deutlich glutenhaltige Masse – Vorsicht bei Allergien. Wer Seitan schneller selbst herstellen möchte, nutzt Glutenmehl und spart sich das Auswaschen. Aus Seitan kann durch Kochen in Marinaden mit verschiedenen Würzungen ein fleischähnliches Produkt entstehen. Typisch ist die Zubereitung mit Algen, Sojasoße und asiatischen Gewürzen. Im vegetarischen Wok ist damit der „fleischlosen Ente“ und jeglicher anderen Geschmacksrichtung Tür und Tor geöffnet. Seitan hat japanische Wurzeln, wurde aber in heute gebräuchlicher Form aus China importiert und gewinnt immer mehr Freunde – eben auch am vegetarischen Imbiss-Stand.
Bockwurst als iPhone-Zubehör
Januar 16, 2011 by Fritti
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Tipps für Fastfood Fans – Fastfood ohne Reue
September 4, 2010 by Fritti
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Mehr als jeder zweite Bundesbürger bringt zu viele Pfunde auf die Waage. Wie das Statistische Bundesamt kürzlich mitteilte, waren 51 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland 2009 übergewichtig. Eine der Hauptursachen sehen Ernährungswissenschaftlicher im vermehrten Außer-Haus-Verzehr und den vielen Fastfood-Angeboten, die an jeder Ecke zum Essen verführen. Zu fett, zu süß, zu viel, zu stark verarbeitet – ist Fastfood grundsätzlich ungesund? Der Gastronomieexperte Dirk Lindemann vom INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel erklärt, wie man gutes von schlechtem Fastfood unterscheidet und wie man das schnelle Essen sinnvoll in den Speiseplan einbindet.
Aktuelle Studien zeigen, dass sich immer mehr Menschen immer weniger Zeit für ausgewogene und selbst zubereitete Mahlzeiten nehmen. Zeitmangel, Mobilität, und Singelisierung kennzeichnen unsere Lebensweise, alles muss schnell erledigt werden, auch das Essen. “Während früher die traditionellen Mahlzeiten Frühstück, Mittagessen und Abendbrot unseren Arbeitsalltag strukturiert haben, bestimmen heute unsere Terminpläne weitestgehend, wann und wo wir essen: Auf dem Weg zum Arbeitsplatz, zwischen zwei Terminen, während der Wartezeit auf dem Bahnhof oder Flughafen”, erklärt Dirk Lindemann, Leiter des Segments Hospitality in Deutschland bei SGS INSTITUT FRESENIUS. Laut einer Umfrage des Magazins “Men”s Health” geht fast die Hälfte aller Deutschen mindestens einmal in der Woche in ein Fastfood-Restaurant. Demgegenüber steht der Wunsch nach Gesundheit und Fitness – 43 Prozent der Fastfood-Esser haben laut “Men”s Health” nach dem Mahl ein schlechtes Gewissen. “Fastfood muss aber nicht ungesund sein”, meint der Lebensmittelchemiker Dirk Lindemann. “Es kommt vielmehr auf die richtige Auswahl und die Qualität der Speisen an.”
Vom Döner bis zur Edelcurrywurst – was genau ist Fastfood eigentlich?
XXL-Burger, fettige Pommes und energiedichte Dressings wie Mayonnaise – bei Fastfood denken viele zunächst an minderwertiges, standartisiertes Junkfood US-amerikanischer Prägung. “Fastfood meint aber lediglich, dass die Speisen schnell zubereitet und schnell verzehrt werden, bisweilen auch im Stehen oder Gehen”, erklärt Dirk Lindemann. Und hier hat sich vor allem in den letzten Jahren eine Menge getan: Die Vielfalt der angebotenen Fastfood-Gerichte steigt stetig, und auch die Qualität der angebotenen Speisen nimmt zu. Die Bandbreite reicht heute vom Döner für 2,50 Euro über arabische Falafel, Pizza und Pasta bis zur Bio-Suppenküche. “Vor allem asiatische Garküchen und Gastronomiekonzepte mit schneller italienischer Küche in ansprechendem Ambiente verbinden die Funktionalität und Produktivität von Schnellrestaurants mit den kulinarischen Vorzügen einer klassischen Mahlzeit”, so Dirk Lindemann. “In weniger als zehn Minuten wird dem Kunden eine frische, vollwertige Mahlzeit serviert.” Aber auch das Fastfood deutscher Prägung wird wieder zelebriert und salonfähig gemacht: Grillimbisse bereiten Bratwurst und Kartoffelsalat in guter Qualität und mit regionalen Produkten zu, und Edelimbisse bieten die Currywurst mit Blattgold und Champagner ab 15 Euro an. “Wobei unter letzterem weniger Fastfood zu verstehen ist, sondern eher die Inszenierung eines klassischen Schnellgerichts auf Restaurant-Niveau”, so Dirk Lindemann.
Fastfood und gesunde Ernährung – so funktioniert es: Vor allem chinesische, thailändische, indische oder arabische Schnellrestaurants und Garküchen servieren frische, gesunde und dennoch schnell zubereitete Gerichte. “Die sogenannte ,Fast Casual”-Küche von Anbietern aus dem asiatischen und arabisch-nordafrikanischen Raum hat die schnelle Küche in den vergangenen Jahren revolutioniert und neue Maßstäbe hinsichtlich Schnelligkeit und Frische gesetzt”, erklärt der Gastronomieexperte Lindemann. Im Wok zubereitete Schnellgerichte sind wegen ihres niedrigen Fettgehalts und dem knackigen Gemüse eine gesunde Alternative zur Currywurst und Pommes frites. Wer bei den exotischen Speisen die Finger von den frittierten Varianten lässt, tut seiner Figur etwas Gutes. Scharfe Gewürze wie Chili, Habanero und Co. kurbeln zudem die Fettverbrennung an. Wer es nicht so exotisch mag, sollte auf frische Salate aus der Salatbar oder frisch zubereitete Suppen zurückgreifen. Wichtig ist, dass keine fetten Soßen oder Dressings auf dem Salat oder dem Sandwich landen.
Aber auch klassisches Fastfood ist, ab und zu und in Maßen genossen bei einer ansonsten ausgewogenen Ernährung, nicht schädlich, meint Dirk Lindemann: “Wichtig ist, dass man den Burger oder die Bratwurst mit Pommes frites als richtige Mahlzeit versteht und entsprechend genießt.” Denn das Problematische an Fastfood sei vor allem, dass es meistens zu schnell gegessen werde. So hat man bereits zu viel gegessen, wenn nach ca. 15 Minuten ein Sättigungsgefühl einsetzt. “Durch die schnelle Zubereitung spart der Kunde bereits Zeit. Beim Essen selbst sollte er sich daher bewusst Zeit lassen”, rät Dirk Lindemann.
Wie erkennt man gute Qualität im Imbiss oder Schnellrestaurant?
Vor dem Bestellen sollte man wenn möglich auf die Frische der Zutaten in der Auslage achten und andernfalls von der Bestellung absehen. Genauso wichtig ist der Gesamteindruck der Lokalität im Hinblick auf die Hygiene, sowohl im Zubereitungsbereich sowie im Sitz- oder Stehbereich als auch in den sanitären Einrichtungen. Sehr positiv ist, wenn alle Speisen frisch zubereitet und nicht den ganzen Tag warmgehalten werden, denn das macht den Vitamingehalt einer Speise zunichte. Ein gutes Zeichen für die Umwelt ist, wenn ein Schnellrestaurant das Essen vom Porzellanteller serviert und auf Einweggeschirr oder Umverpackungen aus Schaumkunststoff oder aluminiumbeschichtetem Karton verzichtet.
In Imbissbuden werden die Speisen häufig zum Aufwärmen frittiert, was den Fettgehalt in die Höhe treibt. Besser ist, wenn die Gerichte wie in der klassischen Gastronomie gegrillt, gekocht oder mit wenig Fett gebraten werden.
Wichtig ist auch, dass auf der Speisekarte oder -tafel auf mögliche Zusatzstoffe hingewiesen wird. “Kommt ein Imbiss oder Schnellrestaurant seiner gesetzlich vorgeschriebenen Deklarationspflicht der Zusatzstoffe nicht nach, ist Skepsis angebracht. Denn ähnlich wie auf Lebensmittelverpackungen müssen auch in der Gastronomie alle Zusatzstoffe von Konservierungsstoffen über Geschmacksverstärker bis zu Farbstoffen ausgewiesen werden”, erklärt Dirk Lindemann. Positiv ist es, wenn neben den Zusatzstoffen auch Nährwertangaben gemacht werden. Die großen Fastfoodketten treffen diese Angaben mittlerweile für alle ihre Produkte. “Für den Imbiss um die Ecke ist dies kaum möglich, da es sich nicht um genormte Produkte handelt”, so der Gastronomieexperte. Dort sei es ein gutes Zeichen, wenn sich das Personal auskunftsfreudig gäbe und über die Zusammensetzung, Zubereitung und Herkunft der angebotenen Speisen Bescheid wisse.
Zehn Tipps für reuefreien Fastfood-Genuss vom Gastronomie-Experten Lindemann
1. Das Leckerste zuerst: Essen Sie nicht erst die Beilagen, wenn Sie den Burger am liebsten mögen. Sonst fällt das Aufhören schwer, wenn das Sättigungsgefühl einsetzt.
2. In Ruhe genießen: Wer sich beim Essen hinsetzt und Zeit nimmt, statt im Gehen zu essen, genießt die Mahlzeit und isst dadurch nicht über den Hunger hinaus. Bietet der Imbiss keinen Sitzplatz, suchen Sie sich draußen einen ruhigen Platz oder nehmen Sie das Essen mit nach Hause oder ins Büro.
3. Fettreiche Zubereitung meiden: Achten Sie auf Frittiertes, fett Gebratenes oder Paniertes, auch wenn es sich nur um das panierte Hühnchen im Salat oder im Wrap handelt. Gegrillte, gedämpfte oder gekochte Speisen haben weniger Kalorien.
4. Soße macht dick: Schwere Dressings und weiße Soßen enthalten meist viel Fett, auch wenn sie als Joghurtdressing bezeichnet werden. Senf, Tabasco, Tomatensoße und Essig-Öl Dressings sind gute Alternativen.
5. Teller statt Fladenbrot: Bestellen Sie Döner oder Falafel als Tellerversion und nicht in der kohlenhydratreichen Teigtasche. Außerdem isst man langsamer, wenn man Messer und Gabel benutzt und sein Essen nicht direkt aus der Hand verzehrt.
6. Auf kohlenhydratreiche Beilagen verzichten: Lassen Sie sich den Burger oder die Currywurst wohl schmecken, aber verzichten Sie auf die Beilagen in Form von Kartoffeln, Pommes frites, Reis oder Nudeln.
7. Fertigprodukte meiden: In Fertigsoßen und -salaten oder dem fertig paniertem Schnitzel aus dem Tiefkühler stecken häufig viele Zusatzstoffe, die nicht immer korrekt ausgewiesen werden. Fragen Sie das Personal, ob die Produkte hausgemacht sind oder fertig geliefert werden.
8. Süße Getränke meiden: Gerade bei ohnehin schon kalorienreichen Fastfood-Mahlzeiten sollte man lieber auf stark zuckerhaltige Cola oder Limonade verzichten und stattdessen Wasser trinken – oder einen landestypischen Tee beim Asiaten oder Araber.
9. Weniger Gesundes mit Gesundem kombinieren: Bestellen Sie sich zu einer weniger fettreichen, gehaltvollen Komponente immer eine kalorienarme, z.B. einen frischen Salat zu einer Bratwurst.
10. Nach der Herkunft der Zutaten fragen: Erkunden Sie sich, ob die Produkte aus dem Land oder der Region stammen. Weite Transportwege verbrauchen viel Energie und schaden dem Klima.
Über das INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel
Das INSTITUT FRESENIUS Qualitätssiegel zeichnet seit 1973 Lebensmittel und Konsumgüter aus, die die umfangreichen Prüfanforderungen der SGS INSTITUT FRESENIUS GmbH erfolgreich bestehen. Getestet werden vornehmlich Lebensmittel, aber auch Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel, Kosmetika und Gebrauchsgegenstände, vor allem auf die Aspekte Qualität und Sicherheit. Die ganzheitliche Qualitätsprüfung reicht von der Prüfung der Rohstoffe des Produktes über den Herstellungsprozess bis zum fertigen Produkt inklusive Verpackung und Verschluss und umfasst je nach Produkte ggf. auch Prüfungen der Lieferanten und/oder der landwirtschaftlichen Vorstufe. Geprüft wird immer neutral und unabhängig. Auch nach der Siegelvergabe finden regelmäßig Kontrollen statt. Qualitätsbewusste Verbraucher können sich darauf verlassen, dass die zertifizierten Produkte sicher sind und genau das enthalten, was die Produktinformationen ausweisen – und zwar nur das. www.qualitaetssiegel.net
Quelle: Pressemeldung
AOK: Einmal Fastfood in der Woche ist völlig ok
August 17, 2010 by Fritti
Filed under Pommes & Co., Tipps
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Ok, die Headline stimmt nicht ganz. Einmal Fastfood in der Woche ist völlig ok, wenn man ein paar Tipps und Anregungen beherzigt und sich auch sonst ausgewogen ernährt. Aber diese Tipps haben mir gefallen und dürften auch anderen Fastfood-Fans nicht sauer aufstoßen.
Im Ernst – guckt euch das Video mal an. Man darf ruhig Pommes und Burger essen, man muss nur Salat dazu essen. Oder so ähnlich.
Ein paar schnelle Tipps
April 13, 2010 by Fritti
Filed under Einkaufstipps, Pommeswelt, Tipps
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Kostenloser Download: Optimal frittieren
Januar 24, 2010 by Fritti
Filed under Pommeswelt, Tipps
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Ergänzend zu unserem Special: Optimal frittieren möchte ich euch auf eine Broschüre der DGF, der Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaft aufmerksam machen. Sie enthält viele hilfreiche Anwendungstipps und aufschlussreiche Informationen. Die Broschüre kann man als PDF hier kostenlos downloaden.
Maisöl: Ungesünder fritten kann man nicht
Januar 24, 2010 by Fritti
Filed under Infothek, Pommeswelt, Tipps
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Eine Studie hat ergeben, dass ein großer Teil der US-Schnellrestaurants ihre Fritten mit Maisöl frittieren. Dabei ist Maisöl wegen eines extrem hohen Anteils gesättigter Fettsäuren eines der ungesündesten Speiseöl überhaupt. Da kommt man ja nun wirklich ins Grübeln. Hier steht mehr zu diesem Thema.
Und wer nun wissen will, wie man den optimal frittiert und welches Öl man dazu verwenden kann, kann ja noch mal in unser Special: Optimal frittieren reinklicken.


