Heinz stoppt Mayonnaise-Spot
Juni 30, 2008 by Fritti
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Die Firma Heinz hat in England einen Werbespot für Mayonnaise nach Protesten aus dem Programm genommen, weil die Konsumenten sich beschwert haben. Vor allem Eltern waren es wohl, die den Werberat angeschrieben hatten, weil dort zwei schwule Männer als Eltern agieren, einer der Männer von den Kindern ‘Mum’ genannt wird und weil sich die beiden Männer am Ende küssen.
“Wir hören Konsumenten zu”, erklärte Nigel Dickie von Heinz UK. “Wenn die Konsumenten Bedenken gegen eine Werbekampagne haben, erkennen wir das an”.
Und das ist der besagte Spot, der so viele aufgeregt hat:
Also ganz ehrlich – ich hätte mich da auch beschwert. Aufs Schulbrot gehört nämlich keine Mayonnaise und Kinder in dem Alter sollen gefälligst lernen, sich ihre Schulbrote selbst zu schmieren.
Davon abgesehen find ich den Spot genau so langweilig wie viele andere auch. Klassische Rollenverteilung, einer geht arbeiten, einer schmiert Brote und bleibt daheim. Spießiger und klischeehafter gehts ja wohl nicht mehr.
Dass Eltern durch diesen Spot Fragen ihrer Kinder aushalten und beantworten müssen, die dadurch lernen, dass es auch andere Lebensmodelle als das ihrer Eltern gibt, ist doch eigentlich das einzig Positive an diesem Film. Ich verstehe die Leute manchmal einfach nicht. Ich wäre froh über eine solche Steilvorlage für ein Gespräch über Toleranz.
Via: Queer.de
Werbung im fruehen Stadium
März 5, 2008 by Fritti
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Wenn das nicht pervers ist, dann weiss ich auch nicht: McDonalds wirbt auf Grundschulzeugnissen.
Deutschland in der Pommeskrise
Januar 16, 2007 by Fritti
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Heute hörte ich im Radio, was ich mir bereits denken konnte: Mit ziemlicher Sicherheit werden die Fritten teurer. Deutschland befindet sich in einer Pommeskrise. Das Wetter hat eben Konsequenzen.
Dass Fritten knapp werden, spüren wir in der Pommeswelt übrigens seit vielen Wochen ganz deutlich. Denn fast täglich gehen Anfragen nach Pommes ein. Große Mengen werden da gesucht. Unsere Nachfragen bei einigen kleinen, mittleren und ganz großen Pommesherstellern in Deutschland hat uns dann den Grund für diese gehäuften Anfragen geliefert: Die Fritten sind tatsächlich schon knapp. Die Hersteller können schlicht nicht so viel liefern wie gebraucht würden. Da kommen Suchende und bieten jeden Preis – ich könnte zur Zeit als Unterhändlerin steinreich werden. Aber leider – könnte… denn wo nix ist, kann man auch nix handeln. Hoffentlich wird das wieder besser. Nicht, dass Pommes noch so was wie Seltenheitswert bekommen…
Überall liest man von diesen Fake-Blogs
November 12, 2006 by Fritti
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Und jetzt auch im Blog der Fastfood Freunde. Da muss ich ja sicher hier im Frittenblog nicht auch noch drüber schreiben. Denn irgendwie sind diese Dinger wirklich nicht der Rede wert. Im wahrsten Sinne des Wortes…
Auweia…
August 7, 2006 by Fritti
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Die große Hitze im Juli lässt so manche Ernte mager ausfallen. Auch bei den Kartoffeln gibt’s Probleme. Die Pommes werden knapp.
Blogger werden abgemahnt
März 2, 2006 by Fritti
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Offenbar muss man mittlerweile wirklich aufpassen, was man selbst schreibt oder was die Blogleser in den Kommentaren hinterlassen. Ich finde das unglaublich, was da passiert. Es kommt noch so weit, dass ich kein Buch mehr rezensieren und dabei negativ kritisieren darf, weil der Verlag mich dann möglicherweise abmahnt. Zumindest dann, wenn in meinen Kommentaren andere dann schreiben, dass sie genau dieses Buch wie alle Bücher dieses Verlages schrecklich finden oder so. Oder dass ich nicht mehr schreiben darf, wenn ich mich über Firma XY geärgert habe. Auf jeden Fall muss ich dann verhindern, dass andere in meinen Kommentaren auch noch ihren Senf dazu geben. Im Abmahnschreiben an Birthe, die Betreiberin von Bloggitt, hieß es nämlich u.a. unter Berufung auf das Heise-Urteil sinngemäß, dass das nichts mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung zu tun habe. Oder so ähnlich. Wie auch immer – ich finde, diese ganze Abmahnerei nimmt immer bizarrere Züge an. Denn schließlich ist Birthes Blog ein ganz normales privates Weblog. Noch nicht mal kommerziell orientiert. Und selbst wenn… so lange man keinen Mitbewerber in Diskredit bringt.
Also – aufpassen, was man schreibt. Aber sich deshalb auf keinen Fall mundtot machen lassen. Im Gegenteil….



