Selbst gemachtes Ketchup: Ultimative Beilage zur Pommes
Januar 9, 2012 by Fritti
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Pommes und Ketchup – das ist wie Blitz und Donner, Salz und Pfeffer, Hanni und Nanni: Die beiden Speisen gehören zusammen, da gibt es keine Frage. Backofenpommes als Abklatsch der echten, frittierten Schlemmerkartoffel sind weithin bekannt – teils beliebt, meist aber verpönt; eine praktische Lösung für zwischendurch eben. Doch über das Ketchup, das den goldgelben Stangen beigefügt wird, denken viele Menschen einfach nicht nach. Dabei sind die Ketchup-Flaschen aus dem Discounter eigentlich nicht das Gelbe vom Ei – zumindest dann nicht, wenn einmal selbstgemachte Tomatenwürze verspeist werden durfte. Das Ketchup Marke Eigenbau ist nicht schwer zu machen, wenngleich dafür Zeit benötigt wird. Summa summarum ist die Würzsoße auch teurer, als die Convenience Konkurrenten, dafür ganz sicher frei von Konservierungsmitteln, mit einer kontrollierbaren Zuckermenge und einem unvergleichlichen Geschmack. Frischer geht’s eben nicht.
Was gehört in Tomatenketchup?
In Anlehnung an ein Rezept vom bekannten Koch Jamie Oliver lässt sich die Liste der Zutaten schnell nennen: Tomatenketchup kann natürlich nicht ohne die in Österreich als Paradeiser bekannten Gartenfrüchte entstehen. In der Regel werden rote Tomaten verwendet – wer möchte, darf sich aber ruhig auch der farblichen Varianten in Gelb oder Grün bedienen. Die Grundmasse für das spätere Ketchup kann rein aus frischen Tomaten gewonnen werden; Geschmack und Farbe geben aber auch die gehackten Kollegen aus dem Dosenregal. Weitere Geschmacksträger sind Sellerie, Zwiebeln und Knoblauch – wer ihn mag. Die geruchsintensive Knolle kann auch weggelassen werden. Das gleiche gilt für Ingwer – wer kein Fan dieser Besonderheit in der deutschen Küche ist, darf auch darauf verzichten. Je nach Menge des fertigen Ketchups und gewünschter Schärfe kommen Chilischoten in den Kochtopf – befreit von den Kernen.
Chili - Foto: Joujou - pixelio.de
Gewürzt wird nicht nur mit Salz und Pfeffer, sondern auch mit Koriander, Nelken und frischem Basilikum. Fenchel ist eine weitere Beigabe, neben Zucker, einem guten, nicht zu sauren Essig und einem Schuss Olivenöl. Diese Zutaten werden nacheinander zum zunächst etwas angeschwitzten gewürfelten Sellerie, zu den Zwiebeln und Tomaten gegeben – die Gewürze nach und nach beigemengt. Zuletzt sorgt der Passierstab für die bekannte Konsistenz. Sollten nun noch unerwünschte Stückchen im Topf sein, hilft eine Passiermühle. Soll das Ketchup für Kinder zubereitet werden, empfiehlt sich eine etwas andere Zusammenstellung; aufgrund der Schärfe die Chili wegzulassen, den Zucker zu reduzieren und es mit den anderen Gewürzen nicht zu übertreiben, ist dann ratsam. Geschmacksvarianten gibt es nicht nur mit Curry oder Barbecue Gewürz, sondern ganz nach dem eigenen Gaumen.
Der höhere Preis zahlt sich aus!
Selbst ohne die Arbeit zu rechnen, ist schnell klar: Selbst gemachtes Ketchup ist teurer, als gekauftes. Doch der Preis zahlt sich gleich auf verschiedene Art und Weise aus. Zum einen schmeckt – nach einigen Probeläufen – wirklich alles so, wie es gewünscht wird. Die Qualität beginnt beim Einkauf. Ein gutes Gefühl, zu wissen, wie die Tomaten ausgesehen haben, aus denen die rote Lieblingsspeise der Kinder hergestellt wurde. Weniger Zucker, bei unvergleichlichem Geschmack: Das gibt es bei Fertigware kaum. Wer sich einige Glasflaschen mit Schraubverschluss oder Einmachgläser besorgt, kann auf Vorrat arbeiten – ein weiterer Arbeitsschritt ist dann allerdings das Einwecken. Je mehr Ketchup in einem Aufwasch selbst hergestellt wird, umso geringer werden der Aufwand und auch der Preis pro Flasche. Übrigens ist diese Küchenarbeit ein Heidenspaß für die Kids in der Familie – sie werden begeistert mithelfen.
Und für den Imbissbetreiber wird sich die Mühe und die Investition irgendwann in barer Münze auszahlen. Wenn sich nämlich herumgesprochen hat, dass es bei ihm den besten Ketchup überhaupt auf die Pommes gibt!
Sehr viel mehr zum Thema Ketchup gibt’s übrigens hier im großen Pommeswelt Linkspecial zum Thema Ketchup.
Ketchup-Roboter
Oktober 13, 2011 by Fritti
Filed under Krümel, Pommeswelt, Saucen
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via: Schockwellenreiter
Salat im Imbiss: Und immer wieder Eimerware
September 9, 2011 by Fritti
Filed under Kartoffel, Küche, Pommeswelt
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Mit einem deutlich hörbaren Klatschen, anders lässt sich dieses Geräusch nicht beschreiben, landet der Kartoffelsalat auf dem Pappteller am Imbiss: Aus einer Schüssel wird er zwar entnommen, was jedoch nichts über seine Herkunft aussagt. Selbst die frischen Kräuter, die schön als Dekoration über der gelben Masse verteilt sind, täuschen manchmal nicht darüber hinweg, dass gerade Kartoffelsalat gerne als Eimerware eingekauft wird. Könnten die Kunden am Büdchen einen Blick in die Vorratskammer werfen, würden sie neben dem Kartoffelsalat aber auch noch Krautsalat, fertig angemachten Gurkensalat und viele andere Fertigprodukte aus Eimer oder Dose finden. Rote Beete, Karotten, Bohnen: Die Convenience Produkte gibt es nicht nur im kleinen Einmachglas für den privaten Gebrauch, sondern auch für die Gastronomie.
Vorteile für den Imbissbetreiber
Der Imbiss Inhaber weiß nie so recht: Kommen heute Gäste oder eher nicht? Das Tagesgeschäft kann zwar in etwa anhand der Wochentage abgeschätzt werden, ändert sich aber eventuell witterungsbedingt vom Boom zum Flop. Bei einem Ansturm ist der Weg in die Vorratskammer zum nächsten Eimer oder zur nächsten Konserve nicht weit – und schon können fünfzig weitere Gäste einen Salat zu ihrer Bulette serviert bekommen. Bei schlechtem Wetter überzeugt die Haltbarkeit der Produkte, die entsprechend mit Konservierungsstoffen versetzt sind. Außer einem Dosenöffner oder einem beherzten Griff zum Deckel vom Plastikeimer braucht es kaum Vorbereitungen, einmal abgesehen vom netten Anrichten in Schüsseln oder in den Edelstahlbehältern in der Salatbar. Eine gewisse praktische Erleichterung und vor allem eine immense Zeitersparnis sind bei der Verwendung der Convenience-Konserven also nicht von der Hand zu weisen.
Ob im Einkaufspreis unbedingt ein Vorteil liegt, kann nicht pauschal gesagt werden. In Abhängigkeit zu einem geringeren Personalaufwand sind die Konserven sicher billiger; in Anbetracht saisonal manchmal höherer Preise für Frischgemüse und knackige Salate sicher auch.
Die Qualitätsfrage
Zu knackigen Pommes oder einer Currywurst mit einer leckeren Soße, möchten viele Gäste am Imbiss auch einen kleinen Salatteller. Sicher sind sie gerne bereit, ein paar Minütchen zu warten und dafür einen frisch zusammengestellten Salat zu erhalten, bei dem der Anteil der Dosenkost gering gehalten ist beziehungsweise völlig fehlt. Ohne Zweifel wird es am Morgen eine Stunde länger dauern, frische Salate der Saison vorzubereiten. Auch wird niemand etwas dagegen einwenden, wenn im Winter teure Frischkost fehlt und durch rote Beete oder Möhren aus der Büchse ergänzt wird. Gerade die Möhren können mit etwas Schmand, einem Zwiebelchen, frischen Kräutern und ein paar Gewürzen zu einer schmackhaften Beilage zubereitet werden, ohne dafür Stunden in der Küche stehen zu müssen. Besser ankommen wird zu Grillteller, Rindswurst und Currywurst ein frischer Salat mit einem peppigen Dressing auf jeden Fall.
Der Kartoffelsalat ist hier eine absolute Ausnahme. Leider greifen viel zu viele Imbissbetreiber nur allzu gerne zum Eimersalat, um Zeit und Aufwand, keinesfalls aber Geld zu sparen. Jeder, der zu Hause schon einmal frischen Kartoffelsalat gemacht hat, weiß auch, wie dieser aussieht. Kartoffeln sind naturgemäß nicht immer leuchtend gelb und bleiben, je nach Sorte, auch nicht so schön in Scheibenform, wie sie am Imbiss dann portioniert werden. Doch jeder noch so einfache selbst gemachte Kartoffelsalat ist besser, als die halbrohen Kartoffeln, von denen der Gast vor lauter Konservierungsmitteln, Essig und Öl ohnehin nicht mehr viel hat. Hier wäre es wünschenswert, würden die Meisterköche der Imbissbuden ihren Kartoffelsalat selbst zubereiten – aus echten Kartoffeln, auch wenn die gepellt werden müssen.
Fritteusen machen Pommes erst lecker
Juli 19, 2011 by Fritti
Filed under Haushaltsgeräte, Küche, Pommeswelt
Was wären unsere geliebten Pommes ohne die Fritteuse? Jeder weiß, dass Backofenpommes in den meisten Fällen nur ein geschmacklicher Abklatsch der knusprigen und goldgelben Kartoffelstäbchen aus dem heißen Fett sind. Im Backofen werden selbst teure Markenprodukte nicht so knusprig und gelingen nicht so wohlschmeckend, wie in der Fritteuse. Die meisten Haushalte haben alleine wegen der Pommes, die es dann und wann als Beilage oder sogar Hauptgericht gibt, einen solchen Haushaltshelfer parat. Hierbei gibt es aber von Gerät zu Gerät deutliche Unterschiede, aber auch die Verwendung von Fett- oder Ölprodukten kann eine Menge an geschmacklichen Qualitätsunterschieden nach sich ziehen.
Verschiedene Fritteusen erhältlich
Eine Fritteuse kommt nicht ohne Heizelement aus, denn das Fett muss ja für die unterschiedlichen Speisen auf eine gewisse Temperatur gebracht werden. Als technische Lösungen gibt es hier die beheizbare Bodenplatte, mit der das Fett von unten her erhitzt wird. Wahlweise können Geräte gekauft werden, die eine Heizspirale eingebaut haben: Hier wird nach dem Prinzip eines Tauchsieders gearbeitet. Die meisten Haushalts-Fritteusen sind in einem Kunststoffgehäuse untergebracht, was die Reinigung einfach macht. Über einen Temperatur-Regler wird die gewünschte Gradzahl eingestellt: Für Fisch und Gemüse etwas niedriger, mittlere Stufen für Schnitzel und andere Fleischprodukte, die hohen Temperaturen beispielsweise für die Pommes.

Ein schleichender Übergang zu den Gastronomiegeräten, die mehr Platz für das Gargut bieten und meist aus Edelstahl gefertigt werden, ist zum Beispiel bei neueren Geräten zu beobachten. Hier handelt es sich zumeist um rechteckige, abdeckbare Behälter, in die das Heizelement und der Korb eingetaucht werden. Die Aufbewahrung vom Fett oder Öl ist bei solchen zerlegbaren Fritteusen deutlich einfacher, da der Behälter ohne Heizelement im Kühlschrank aufbewahrt werden kann, während die einfachen Haushaltsgeräte hierfür ungeeignet sind. Beim Kauf einer Fritteuse muss darauf geachtet werden, dass das Gerät einen Überhitzungsschutz eingebaut hat. Komfort liegt im Auge des Betrachters: Der eine Pommes-Fan möchte gerne eine Fritteuse mit Fettsparmodus und Rotationssystem, der andere kommt auch mit der günstigeren Variante, mit größerer Fettmenge und manuellem Tauchgitter für das Gargut aus.
Auch der Fettwechsel spielt eine Rolle
So, wie beim Garen von Pommes das verwendete Speisefett oder -öl eine Rolle spielen, muss auch auf einen regelmäßigen Fettwechsel geachtet werden. Niemals sollte das Gerät mit zu wenig Fett betrieben werden: Da aber mit jeder Portion Pommes, die fertig aus der Fritteuse geholt werden, auch eine gewisse Menge an flüssigem Fett mit entnommen wird, sollte auf regelmäßiges Nachfüllen geachtet werden. Ist das Gargut vollständig vom Fett bedeckt, verspricht dies ein gleichmäßiges Durchgaren. Lediglich einige Gebäckstücke, wie Berliner Ballen, schwimmen beim Ausbacken auf dem Fett und dürfen nicht darin versinken. Hierfür eignen sich Fritteusen mit einem Deckel eher weniger. Fängt das Fett an, recht dunkel zu werden, ist es an der Zeit für einen Wechsel, unabhängig davon, ob es sich um Öl oder in erkalteter Form festes Pflanzenfett handelt. Etwas verzögert werden kann der Prozess, wenn Kleinstteile, die durch das Gargut-Gitter gefallen sind, immer gleich entfernt werden. Das gilt für Reste von Panaden, winzige Pommes-Stücke und alles andere, was nicht wieder mit erhitzt werden soll. Beim Fettwechsel können alle Zubehörteile der Fritteuse mit gereinigt werden. Frisch befüllt ist dann wieder Höchstgenuss in Sachen Pommes angesagt.
Pommeswelt-Krümel (5/11)
Juli 12, 2011 by Fritti
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Pommeswelt-Krümel (02/11)
März 24, 2011 by Fritti
Filed under Küche, Pommeswelt, Rezepte
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Rezepte aus aller Welt: Hähnchencurry Cochin und orientalisches Lammgulasch
Januar 3, 2011 by Fritti
Filed under Küche, Pommeswelt, Rezepte
Pommes frites – das ist nicht immer Fastfood. Pommes eignen sich durchaus auch als Beilage für edlere Gerichte. Heute mal zwei Rezeptvorschläge:
Hähnchencurry „Cochin“
Für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Haehnchencurry Cochin - Foto: McCain
1 Packung McCain World Selection „Indian Style“ (600 g)
750 g Hähnchenbrustfilet
2 EL Erdnussöl
200 ml Kokosmilch
2 Knoblauchzehen
5 cm großes Stück Ingwer, ca. 20g
1 rote Chilischote
1/2 Limette (Schale und Saft)
2 TL Kurkuma
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL gemahlener Koriander
Salz
2 Lauchzwiebeln
2 EL frischer Koriander
Zubereitung:
1. McCain World Selection „Indian Style” nach Packungsanweisung zubereiten.
2. Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauchzehen und Ingwer schälen und klein hacken, von der Chilischote den Stielansatz entfernen, halbieren, Kerne entfernen und das Fruchtfleisch klein schneiden. Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Koriandergrün waschen, trocken schütteln, vom Stängel zupfen und klein hacken.
3. Hähnchenfleich in Erdnussöl anbraten, Knoblauch und Ingwer, Chili, Kurkuma, Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander einrühren und abgeriebene Zitronenschale hinzufügen, kurz mitschmoren, mit Kokosmilch ablöschen und 5 Minuten leise köcheln lassen. Nach 3 Minuten die Lauchzwiebelringe hinzufügen.
4. Mit frischem Koriandergrün, Salz und Limettensaft abschmecken.
5. Zusammen mit McCain World Selection „Indian Style” anrichten.
Nährwertangaben (pro Portion):
Kcal: 547 KJ: 2.239 Eiweiß: 38 g Fett: 25 g Kohlenhydrate: 38 g
Orientalisches Lammgulasch mit Kichererbsen
Für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten

Orientalisches Lammgulasch - Foto: McCain
1 Packung McCain World Selection „Oriental Style“ (600 g)
750 g Lammgulasch
3 EL Olivenöl
250 g Kichererbsen (vorgegart)
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 Tomaten
1 EL Tomatenmark
2 EL Sesamsamen
1 TL Zimt
1 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Gewürznelken
Salz
Pfeffer
20 g glatte Petersilie
Zubereitung:
1. Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und klein hacken. Von den Tomaten den Strunkansatz herausschneiden und in Würfel schneiden. Petersilie waschen, trocken schütteln, die Blätter vom Stängel zupfen und hacken. Sesamsamen trocken in der Pfanne anrösten.
2. McCain World Selection „Oriental Style” nach Packungsanweisung zubereiten.
3. Lammgulasch zusammen mit den Zwiebelwürfeln in Olivenöl rundherum anbraten. Tomatenmark, Tomatenwürfel, Kichererbsen (auch 100 ml von der Flüssigkeit aus der Dose), Knoblauch und die Gewürze hinzufügen und im geschlossenen Topf bei kleiner Hitze 25 Minuten schmoren.
4. Zum Lammgulasch die glatte Petersilie hinzufügen und Sesamsamen darüber streuen. Zusammen mit den McCain
World Selection „Oriental Style” anrichten.
Nährwertangaben (pro Portion):
Kcal: 902 KJ: 3.783 Eiweiß: 43 g Fett: 38 g Kohlenhydrate: 23 g
Tipps, Tricks, Expertenwissen für Pizzafreunde
Die Pizza ist der kulinarische Exportschlager Italiens und beliebt bei Jung und Alt. So beliebt, dass sie mittlerweile bei 70 % der Deutschen mindestens einmal pro Woche auf dem Speiseplan steht. Kein Wunder, denn bekam man sie früher nur beim italienischen Restaurant um die Ecke, so findet man sie heute in jedem Supermarkt oder hat die Qual der Wahl zwischen einem der vielen Pizzalieferdienste. Sogar selber machen kann man sie ganz einfach. Die Zutaten für einen Pizzateig hat man in der Regel immer zuhause, und selbst Kochlegastheniker dürften ohne schwere Unfälle in der Küche einen Pizzateig kneten können.

Pizza - Foto: Oliver Weber - pixelio.de
Ein guter Pizzateig – gibt es DAS Geheimnis?
Bei der Frage, wie man denn nun den Pizzateig so hinbekommt wie vom Italiener, scheiden sich jedoch schnell die Geister. Im Internet findet man unzählige Pizzarezepte. Und jedes hat neben den üblichen Grundzutaten Wasser, Mehl, Hefe und Salz die ein oder andere Geheimzutat. Da wird Grieß dazugemischt, mit Bier experimentiert, mancheiner ersetzt das Wasser durch kohlensäurehaltiges Sprudelwasser und wieder andere schwören auf Milch oder gar Eier. Bei der Teigherstellung selbst wird es dann noch komplizierter: Da soll man z.B. Olivenöl erst ganz zum Schluss dazugeben, da es die Hefebakterien kränkt und in ihrem Bewegungsdrang einschränkt, oder es wird mit Vorteigen experimentiert, die bis zu 3 Tage im Kühlschrank vor sich hinsäuern um gewisse gewünschte Aromen zu erzeugen. Doch muss man wirklich studierter Pizzabäcker sein um einen schmackhaften Pizzateig zu zaubern?
Ein Blick über den Tellerrand in das Heimatland der Pizza schadet auf jeden Fall nicht. Dort setzt sich nämlich die Associazione Verace Pizza Napoletana mit genau diesem Thema auseinander. Die Non-Profit Organisation hat es sich seit 1984 zur Aufgabe gemacht, die originale Pizza Neapolitana, bei uns auch bekannt als Pizza Margeritha, in Geschmack und Aussehen zu schützen. Dazu hat man extra eine Norm für deren Herstellung aufgestellt. Hält man sich an den dort aufgeführten Leitfaden, so erreicht man einen Pizzateig, der vom Geschmack die meisten heimischen Pizzalieferdienste in pseudo-italienischen Restaurants in den Schatten stellt.
Was gehören also für Zauberzutaten in den Teig?
Die Antwort ernüchtert den Hobbypizzabäcker auf den ersten Blick: Nichts weiter als Wasser, Mehl, Hefe und Salz. Von den geheimen Zutaten wie Milch, Zucker, Bier oder Olivenöl ist dort keine Rede. Die Unterschiede zu den vielen im Internet zu findenden Rezepte werden erst auf den zweiten Blick sichtbar: Es fällt auf, dass der Teig beim Vermischen der Zutaten über einen sehr langen Zeitraum von 15-20 Minuten geknetet wird. Die meisten heimischen Hobbypizzabäcker werfen ihre Rührgeräte gerade einmal solange an, bis die Zutaten eine kompakte Teigkugel ergeben, die sich vom Rand löst. Gerade das ist aber der kleine feine Unterschied. Durch das lange intensive Kneten von 15-20 Minuten werden die Proteine im Mehl zu Glutenketten umgewandelt. Und Gluten ist hauptverantwortlich für einen elastischen, leicht formbaren Teig. Je proteinstärker das Mehl, desto mehr Gluten kann folglich ausgearbeitet werden.
Mehl ist nicht gleich Mehl
Schnell taucht hier ein Problem auf: Die in unseren deutschen Supermarkt erhältlichen Mehle wie das 405er oder 550er Weizenmehl sind Universalmehle, die bei weitem nicht die Proteinmenge und -qualität aufweisen, wie ein typisches Pizzamehl welches man in Neapel verwendet. Man erzielt zwar passable Ergebnisse mit deutschen Universalmehlen. Um in den Pizzabäckerolymp aufzusteigen bedarf es aber eines Spezialmehles, welches wohl nur in guten italienischen Feinkostläden oder bei der Mühle ihres Vertrauens zu finden sein dürfte.
Hefeteig muss gehen. Und zwar richtig weit.

Bier - Foto: Niko Korte - pixelio.de
Ein zweiter großer Unterschied in der neapolitanischen Zubereitung von Pizzateig gegenüber der üblichen zuhause ist die Gehzeit des Teiges. Während viele Rezepte nur eine Gehzeit von gerade einmal 2-3 Stunden bei Zimmertemperatur vorsehen, so soll der Norm-Pizzateig bzw. die bereits fertig geformten Teigkugeln über einen langen Zeitraum von 24-36 Stunden in einer kühlen Umgebung wie z.B. einem Kühlschrank reifen. Der Profipizzaiolo bereitet seinen Teig also mindestens 1-2 Tage vor dem Gebrauch zu. Das erfordert natürlich eine gewisse Planung, um zum richtigen Zeitpunkt einen reifen Teig zur Verfügung zu haben, belohnt in der Regel aber mit einem äußerst aromatischen, leicht alkoholgärigen Geschmack.
Die Intensität des alkoholgärigen Aromas kann zuhause übrigens durch den Einsatz von spezieller Bierhefe anstelle von Bäckerhefe gesteigert werden. Bierhefe findet man nicht im Supermarkt, wohl aber in den diversen Hobbybrauershops im Internet. Wer auf die Schnelle tricksen möchte, kann anstelle von Bierhefe einen Teil des Wassers durch Weizenbier ersetzen, um seinem Pizzateig mehr Aroma zu verleihen. Die andere Hälfte des Weizenbieres eignet sich hervorragen, die Zeit totzuschlagen, während die Teigkugeln ihr Volumen vergrößern.
Bloß kein Nudelholz verwenden!
Bei der Ausformung zu einem runden Teigfladen vergewaltigt der heimische Pizzabäcker seine Teigkugeln sehr gerne mit einem Nudelholz bzw. Teigausroller. Wer einmal in einem richtig guten italienischen Restaurant dem Pizzaiolo über die Schultern geschaut hat, der weiss, dass dort der Teig nur mit den Händen oder durch akrobatische Einlagen in Form gebracht wird. Auf die Pizzaakrobatik können Sie zuhause gerne verzichten, das Nudelholz sollte aber wirklich in der Schublade bleiben. Warum? Die Hefe hat während der langen Gehzeit ganze Arbeit verrichtet und die Zuckermoleküle in Gas, genauer gesagt Kohlendioxid umgewandelt, und dadurch den Teig stark vergrössert. Sie wollen doch jetzt nicht die ganzen Kohlendioxidbläschen wieder mit einem Nudelholz aus dem Teig drücken und die ganze Arbeit der Hefe zunichte machen? Gut so! Das unterschiedet nämlich den Profi vom Amateur. Durch das Ausformen mit den Fingerspitzen oder nur durch die Schwerkraft bleibt ein Grossteil der Bläschen im Pizzateig enthalten. Das Resultat ist ein erstklassiger Blasenwurf, wenn sie den belegten Pizzateig in den heissen Backofen schieben.
Wie heiß muss der Backofen sein?
Da die traditionelle Pizza in Neapel in Backöfen mit 450-500°C gebacken, haben sie zuhause leider einen gravierenden Nachteil gegenüber ihrem Lieblingsitaliener, der Industrieöfen mit 400-500°C einsetzt. Ihr heimischer Backöfen erreicht in der Regel nämlich nur 250°C, bestenfalls jedoch 300°C. Dadurch muss die Pizza leider gut 11-15 Minuten gebacken werden, während sie in einem Steinbackofen nicht länger als 2-3 Minuten verharrt. Es macht daher durchaus Sinn, hitzeempfindliche Zutaten wie Basilikum, Olivenöl und Kräuter erst nach dem Fertigbacken auf die Pizza zu geben. Heizen sie daher zum Pizzabacken ihren Backofen also erst auf die höchstmögliche Temperatur auf, um diesen Nachteil so gering wie möglich zu halten. Mit einem Pizzastein können sie bei Bedarf die Backzeiten der Pizza zuhause auf etwa 5-8 Minuten verkürzen.

Pizzabelag - Foto: Silvia Provolija - pixelio.de

Pizzabelag - Foto: Silvia Provolija - pixelio.de
Das Fazit:
Auch wenn sie oftmals als Fastfood herhalten muss – eine richtig gute Pizza braucht vor allen Dingen eins, nämlich Zeit. Wenn dann auch noch die Qualität der Pizzateig-Zutaten sowie des Belages stimmt, dann steht dem Pizzalieferdienst ihres Vertrauens eine schwere Zeit bevor. Übrigens: Auch selbstgemachte Pizza lässt prima einfrieren und bei Bedarf, z.B. nach Feierabend auftauen und fertigbacken.
Pommeswelt.de bedankt sich bei Maik Müller von Pizzasteinversand.de für diesen hochinteressanten und informativen Gastbeitrag!
Offene Schnittstelle für Restaurant- und Mittagsmenü-Suchmaschine menümix
August 26, 2010 by Fritti
Filed under Branchennews, Gastronomiebedarf, Pommeswelt, Tipps
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Die Restaurant- und Mittagsmenü-Suchmaschine menümix (www.menuemix.de) wird seit dem Start im Januar 2010 bereits von mehr als 750 Gastronomen genutzt. Ziel war von Anfang an, den Nutzern eine Zeit- und Kostenersparnis u. a. dadurch zu bieten, dass aktuelle Angebote nur einmal erfasst werden müssen um dann automatisch auf mehreren „Kanälen“ (Web-Portal, Mobiltelefon, eigene Website etc.) publiziert zu werden.
Die Einbindung in die eigene Restaurant-Website ist bereits seit einigen Monaten möglich. Einen Schritt weiter geht die jetzt verfügbare Anwendungsschnittstelle menümix-API („Application Programming Interface“): Diese macht es möglich, dass die bei menümix hinterlegten Daten – Informationen zu Restaurants inkl. deren Tages- und Wochenangeboten – von externen Internet-Angeboten und Apps sowohl abgerufen als auch aktualisiert werden können. Zum Einsatz kommen hierbei bewährte Standardtechnologien wie HTTP-Anfragen und einfache XML-Strukturen für den Datenaustausch.
Kostenfreie Inhalte für Städte- und Regional-Portale
Neben klassischen Restaurant-Websites können bspw. auch Städte- und Regionalportale von den Funktionen der menümix-API profitieren. Ein mögliches Szenario ist die Bereitstellung von individuell gestalteten Listen mit aktuellen Tagesangeboten für eine bestimmte Stadt oder Region. Die hierfür benötigte Geokodierung bzw. Umkreisberechnung bringt die Schnittstelle bereits mit. Einzige Voraussetzung für die Nutzung ist die Anforderung eines „öffentlichen APISchlüssels“ über die offizielle menümix-API-Website dev.menuemix.de. Hier sind auch alle technischen Details zu finden.
API-Kits vereinfachen die Entwicklung
Erste Module und Plugins, die auf die menümix-API zurückgreifen, sind in der Entwicklung und werden kurzfristig verfügbar sein (z. B. eine Erweiterung für das verbreitete Content Management System TYPO3). So genannte „API-Kits“ vereinfachen hierbei die Programmierung. Die erste Version für die Programmiersprache PHP kann bereits von der o. g. API-Website heruntergeladen werden.
Über menümix
menümix ist eine im Januar 2010 gestartete Restaurant-Suchmaschine mit dem Schwerpunkt „aktuelle Mittagstisch-Angebote“ für PCs und mobile Endgeräte. Verantwortlich für die Umsetzung und den Betrieb ist das Team der inveris OHG, einem Internet-Dienstleistungsunternehmen mit Sitz im Industriepark Region Trier (bei Föhren, Rheinland-Pfalz). Für Gastronomen ist menümix sowohl ein Internet-Marketing-Baustein als auch ein Werkzeug für die automatisierte Verteilung von Mittagstisch-Wochenkarten. Restaurantbesucher können die Angebote Ihrer Lieblingsrestaurants kostenlos abonnieren oder via Facebook und Twitter weiterempfehlen.
Quelle: Pressemeldung, pregas.de
Pommes zum Dippen
Juli 22, 2010 by Fritti
Filed under Branchennews, Küche, Pommes & Co., Pommessorten, Pommeswelt, Rezepte
Die Kartoffel-Experten von McCain haben einen Schritt weitergedacht und bieten mit den neuartigen 1•2•3 Dip Frites einen genussvollen Kartoffel-Snack für alle, die Dippen lieben. Damit erfüllt McCain den Wunsch zahlreicher Verbraucher, die verstärkt spezielle Pommes zum Dippen nachfragen. Denn während es tausende Dip-Rezepte in den unterschiedlichsten Geschmacksvarianten gibt, stehen zum Snacken zumeist nur kalte Gemüsesticks zur Verfügung. Das Geheimnis der neuen Pommes liegt in der einzigartigen „Schaufelform“, mit der die Dip Frites herrlich viel Ketchup, Dip oder Soße aufnehmen können. Mit den innovativen 1•2•3 Dip Frites stellt McCain nun endlich eine echte, abwechslungsreiche Geschmacks- und Dip-Alternative vor.
1•2•3 Dip Frites werden aus der ganzen Kartoffel mit speziell geformten Schichtmessern längs geschnitten. Die dünnen knusprigen Kanten und der dickere Kartoffelkern garantieren einen einmaligen, besonders intensiven Geschmack. Ob als Fingerfood auf jeder Party, als abwechslungsreiche Beilage oder einfach als Snack für zwischendurch: 1•2•3 Dip Frites sorgen sofort für Begeisterung und machen Lust auf mehr.
Wie alle McCain-Produkte werden 1•2•3 Dip Frites nach strengsten Qualitätsstandards hergestellt und regelmäßig kontrolliert. McCain verwendet nur ausgewählte Kartoffeln von bester Qualität aus streng kontrolliertem Anbau sowie hochwertiges ungehärtetes Pflanzenöl nach Empfehlung der WHO, das vorwiegend ungesättigte Fettsäuren und keinerlei Transfette enthält.
Im Backofen zubereitet, enthält die Snack-Neuheit gerade einmal 6 Prozent Fett pro 100 g und erfüllt damit die Bedürfnisse moderner Verbraucher nach bewusster Ernährung und unbeschwertem Genuss.
Die neuen 1•2•3 Dip Frites sind ab August 2010 in der 600 g-Packung für ca. 1,79 EUR (EVP) bundesweit in der Tiefkühlabteilung erhältlich. Weitere Informationen und abwechslungsreiche Rezeptideen gibt es im Internet unter www.mccain.de.




