Der Pommesbuden-Song
März 9, 2009 by Fritti
Filed under Fun, Musik, Pommeswelt
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Der Pott-Poet tourte an einem Tag durch 20 Pommesbuden. Tolle Geschichte. Ok – der Pommesbuden-Song ist nun nicht der Brüller, obwohl – schade ist es doch, dass es _noch_ (?) kein Youtube-Video gibt (Tipp!) – aber die Idee, die dahinter steckt, die finde ich klasse. Der Liedermacher Boris Gott ist an einem Tag durch 20 Pommesbuden in 20 verschiedenen Städten im Ruhrgebiet getingelt und hat dort seine aktuelle CD präsentiert.
Dafür hat er seine geliebte Dortmunder Nordstadt verlassen, ist in seinen weißen Bühnenanzug geschlüpft und hat seine Lieder raus in die weite Welt getragen. „Ich will meinen Beitrag zur Ruhrgebietskultur dahin bringen, wo sie herkommt“ sagt Boris Gott. Denn die „Nordstadt E.P.“ ist ein Zyklus aus Liedern über das Leben in einem typischen, vom Strukturwandel gebeutelten Ruhrgebiets-Stadtteil: über 100 verschiedene Nationalitäten, Döner-Buden, Trinkhallen, Arbeitslosigkeit, das laute, harte Leben auf der Strasse.
Eine weitere Motivation für den Rekordversuch: Boris Gott will beweisen , dass das Ruhrgebiet eine einzigartige Region der Vielfalt ist und trotzdem so nah zusammen liegt. “Sowas ist einzigartig auf der Welt” sagt er, “in 20 Städten an einem Tag zu spielen, das schafft man nur im Ruhrgebiet. Ausserdem gibt’s nirgendwo so gute Pommes – außer in Holland vielleicht”.
So eine Tournee hat das Ruhrgebiet noch nicht erlebt. „Zum Halben Hahn”, „Glückauf Grill” oder „Curry Heini”: 20 Fritten-Schmieden an einem Tag zu bespielen, das war das erklärte Ziel des Pott-Poeten auf der Pommesbuden-Tour 2009 – und er hat es fast geschafft. Ist sogar im Zeitplan geblieben. Im Dattelner „Eichengrill” hängt er sich am Samstag um halb neun zum vorletzten Mal die Gitarre um und singt los: „ Schalalalalong Hey das ist mein Pommesbuden-Song, hier wo man nur schöne Menschen sieht, führt mich die Pommesbuden-Tour durchs Ruhrgebiet ”.
Warum er das tut?
„Ich singe, um vor Dosenbier und Hartz IV zu flüchten.”
Böse Zungen würden sagen, dass manch einer vor nichts zurück schreckt, um bekannt zu werden. Ich sage, ich ziehe den Hut vor solchem Engagement, Ideenreichtum, Mut und EIGENINITIATIVE. Wobei es in der Pressemeldung heißt:
Auch der Name ist Programm, so will Boris Gott schon 2009 beweisen, was 2010 Wirklichkeit werden soll: eine kulturell geeinte Region mit all ihren Unterschieden zu präsentieren. Und das (wieder typisch Ruhrgebiet) ohne großen finanziellen Background, nur mit Hilfe seiner Freunde und gleichgesinnter wie z.B. Henning Printz (Hrsg. des Pommesbudenführers Ruhr) hat er seinen Rekordversuch geplant.
Hätte ich mir ja eigentlich denken können, dass Mr. Pommesbude da seine Finger im Spiel hat. Anyway – bon chance avec les Pommes frites!
Currywursttestreihe im Wupperblog
Februar 12, 2009 by Fritti
Filed under Currywurst, Infothek, Pommes & Co., Pommeswelt
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Donnerstag ist Currywursttag in der Pommeswelt und so kommt mir die neue Currywursttestreihe im Wupperblog gerade recht. Den Anfang machte vorige Woche ein Test der Currywurst in einem Imbiss namens Schlüffken. Offenbar engagiert sich das Wupperblog in besonderer Weise für die Currywurst, denn im Mai vergangenen Jahres stellten sie schon mal die Frage: Wo gibt’s die beste Currywurst im Tal . Sie erhielten etliche Antworten, die für Wuppertaler recht aufschlussreich sein könnten.
via: Twitter – by the way: Fritti aus der Pommeswelt twittert auch
Das Currywurstfoto von heute stammt von thevince auf flickR und ist einfach richtig schön, finde ich.
Update: Und gerade hab ich noch gelesen – das Wupperblog sucht Currywursttester. Wer interessiert ist – alle Infos gibt es hier.
Unterm Strich mehr als Pommes – Döner, Burger & Co.
Januar 25, 2009 by Fritti
Filed under Fastfood-Lokale, Pommeswelt
Ihr Imbiss in der Pommeswelt – stellen Sie ihn hier vor!
Gute Ideen kommen vom Niederrhein ;-)
Januar 31, 2005 by Fritti
Filed under In eigener Sache, Pommeswelt
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Stef und Benedikt haben mich auf einen regionalen Frittenbudentest aufmerksam gemacht. Und zwar in Wegberg, Nähe Düsseldorf in NRW, wie die beiden erklärend hinzu schreiben. Ich musste ja schon schmunzeln, denn Wegberg ist quasi fast ein Nachbarort von Schwalmtal. Liegt eigentlich nur noch die Metropole Niederkrüchten dazwischen.
Auf ihrer Website erklären sie ihre Mission, die ich mir hier jetzt mal ausleihe:
Nachdem die Frittenbude vor Ort uns monatelang mit überragender Qualität überrascht hatte dachten wir immer, dass wir durch puren Zufall die “beste Pommesbude von Welt” erblickt hätten. Als wir aber eines Tages durch widrige Umstände gezwungen wurden “auswärts” zu essen, weckte die umwerfende Qualität bei einem zufälligen Streifzug bei uns das Verlangen, unseren kulinarischen Horizont zu erweitern. Uns überkam die vorher als Blasphemie geltende Frage: Könnte es tatsächlich anderen Buden gelingen, sich mit der Mutter aller Frittenschmieden zu messen, sie gar zu erreichen oder sie am Ende zu überbieten? Also machten wir uns auf den Weg um herauszufinden, ob sich der gute Eindruck auch bei unserem Stammessen bestätigen würde; der Funke zu unserem ultimativen Wegberger Pommesbudentest ward gezündet.
Liebe Pommesbudenbesitzer:
Eine Pommesbude darf man einfach nicht nur loben, sonst wäre es ein Gourmettempel, und Bocuse steht nunmal nicht an der Fritöse. Wir haben vor euch Frittenchefs eine große Hochachtung! Trotzdem möchten wir euch ein klein wenig auf die Schippe nehmen und bitten euch, unseren hin und wieder auftretenden Lästereien mit der euch gewohnten Souveränität zu begegnen. Eines ist uns klar: Was wären wir zwei ohne euch? Hungrig, schlecht gelaunt und verbittert. In diesem Sinne: Danke!
Ich selbst kann mich leider nicht als Testerin zur Verfügung stellen. Und das, obwohl ich als Pommeswelt-Chefin und Nachbarin Wegbergs ja eigentlich prädestiniert wäre für die Rolle der Obertesterin.
Aber euere Standardtestmahlzeit Jungs – sacht ma, jeht et noch?
)
Als Standardtestmahlzeit gibt es Currywurst spezial (für Nichtholländer: Currywurst mit Mayo und Zwiebeln), eine Portion Pommes (so portioniert, dass beide Schnuten satt werden) mit Mayo (großzügig portioniert, im Extraschälchen), und alles zum Mitnehmen. Bei jeder Bestellung wird übrigens mindestens(!) zwei mal erwähnt, dass alles schön scharf sein darf…
CURRYWURST spezial? Das ist Frevel. Also wirklich, die gute alte Currywurst!
) Fleischrolle spezial müsst ihr essen! Also dieses Zeugs, dem man nachsagt, es sei mal Känguru oder mal Ziegenfleisch. Vielleicht auch Fuchs oder Gazelle. Ist mir egal. Schmeckt göttlich in Spezialaufmachung und mit warmer Currysauce, heißt im Original in Holland natürlich frikandel special und in meiner Lieblingspommesbude – die es leider nicht mehr gibt *schnief* – musste ich immer nur eines bestellen, um sie zu bekommen: Standard.
UPDATE: Einer der beiden Initiatoren des Frittenbudentests bloggt auch. Leider habe ich keinen Feed entdeckt… Dafür gibt es da eine Anleitung zum Email-Verschlüsseln. Brauche ich, weshalb ich das hier mal für mich notizblogge.
Imbisskultur
September 28, 2004 by Fritti
Filed under In eigener Sache, Pommeswelt
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Dass Imbiss nicht gleich Imbiss ist, weiß der Frittenfan. Es gibt sicher große Unterschiede. Aber nur wenige Imbisse schaffen es, sich ein Image zuzulegen, das weit über Frittiergeruch und “Hier-kannste-schnell-mal-was-essen” hinaus geht. Geschafft hat’s der lütt’n Grill in Hamburg. Durch perfektes Marketing – online wie offline. Ihr Newsletter informiert mich regelmäßig über das Neueste aus Hamburgs cooler Pommesbude. So erfuhr ich vom Relaunch der Website, die zwar noch wachsen muss, aber schon jetzt Originalität beweist. Witzig das Glaubenskenntnis und eine gute Idee, den Gast der Woche zu küren. (Weniger gut allerdings die Popup-Technik der Site. Ich weiß nicht, wie ich das verlinken soll. Oder bin nur ich zu “doof”?)
Klar, dass so ein Imbiss eine eigene CD braucht, das ?loungepaket menü 1″. Dabei sind lauter Künstler, die ich nicht kenne, die aber offenbar in der Hamburger Szene durchaus einen Namen haben. Der Erlös geht zu einem großen Teil an die Hamburger Tafel. Eine gute Sache!
Ebenso klar, dass so ein Imbiss auch eine eigene T-Shirt-Kollektion braucht. Und neuerdings auch hat.
Damit nicht genug, lütt’n Grill-Inhaber setzt noch einen drauf. Nachdem sein Grill der erste Imbiss in Deutschland war, in dem ein edgar-Postkarten-Aufsteller stand, gibts jetzt eine lütt´n grill edgar Karte…
Corporate Identity im Imbiss, das kann eben mehr sein, als Grillhähnchen und Pommes. Harry und seine Crew haben das verstanden. Kein Wunder, dass der lütt’n Grill in diesem Monat 10-jähriges Jubiläum feierte. Dem Anlass angemessen hat sich Fritti in Schale geschmissen und gratuliert!





